Wetterlexikon: Wetterfühligkeit

Alles über Wetterfühligkeit
Alles über Wetterfühligkeit Dicker Kopf bei schwülem Wetter 01:24

Was ist Wetterfühligkeit?

Unter Wetterfühligkeit, auch Meteoropathie oder Meteorotropismus genannt, versteht man Krankheitssymptome, die manche Menschen aufgrund einer Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Wetterbedingungen wie etwa Gewitter, Hitze oder Änderungen von Luftdruck oder Luftfeuchtigkeit aufweisen. Sie kann dazu führen, dass die betroffenen Personen sich den ganzen Tag über physisch und psychisch schlecht fühlen.

Überempfindlichkeit gegenüber Witterungserscheinungen

Viele Menschen geben an, dass sie sich bei Wetterschwankungen schlecht fühlen. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Magenkrämpfe und Kreislaufprobleme sind nur einige der möglichen Symptome. Auch Verschlechterungen von krankhaften Zuständen bei etwa Rheuma sind möglich. Wetterfühligkeit tritt zum Beispiel dann auf, wenn es gerade zu einem Wetterumschwung kommt oder eine bestimmte Wetterbedingung schon eine längere Zeit andauert.

Wetterfühligkeit ist ein noch recht unerforschtes Phänomen, wird aber im Allgemeinen nicht als Krankheit angesehen, sondern mit einer Überempfindlichkeit des Nervensystems erklärt oder damit, dass das Wetter gern als Grund für ein Unwohlsein genannt wird.