Wetterlexikon: Wetterdienst

Wetterlexikon: Wetterdienst
Deutscher Wetterdienst in Hamburg. © dpa, Kay Nietfeld

Was ist ein Wetterdienst?

Ein Wetterdienst wird von Meteorologen und Klimatologen betrieben, die zum Zweck von Wetterprognosen und Unwetterwarnungen Daten erheben. Dabei werden Wetterdaten auch als Vergleichswerte zur wissenschaftlichen Forschung aufgezeichnet.

Private, staatlich organisierte und militärische Wetterdienste

Unterschieden wird zwischen privaten, staatlich organisierten und militärischen Wetterdiensten. Neben den nationalen Wetterdiensten bestehen auch international tätige Wetterdienste. Während die privaten Wetterdienste vorwiegend kommerziell ausgerichtet sind, umfasst das Aufgabenspektrum staatlicher Wetterdienste vor allem eine umfassende Information der Öffentlichkeit zur Entwicklung des Wetters. Dazu zählen auch möglichst frühzeitige Warnungen vor Wettergefahren wie unwetterartigen Gewittern, starken Stürmen und Sturmfluten oder Glättebildung sowie Lawinengefahr. Zum staatlichen Wetterdienst gehören auch der Flugwetterdienst und die meteorologische Sicherung der Seefahrt.

Die Aufgaben des Deutschen Wetterdienstes sind im „Gesetz über den Deutschen Wetterdienst“ geregelt. Danach ist die meteorologische Wechselwirkung zwischen der Atmosphäre und anderen Umweltbereichen analytisch zu erfassen. Hierbei besitzt auch die Überwachung von radioaktiven Stoffen mit geeigneten Messinstrumenten eine hohe Bedeutung.