Diese Wolken befinden sich in 500 bis 2.000 Meter Höhe

Wetterlexikon: Tiefe Wolken

Wetterlexikon: Tiefe Wolken
Die Spitze des Eiffelturms in Paris ragt am 27.11.2015 aus tief hängenden Wolken. © dpa, Ian Langsdon, isl mb htf

Was sind tiefe Wolken?

Als tiefe Wolken bezeichnen Meteorologen Wolken, die sich auf einer Höhe von 500 bis 2.000 Metern befinden. Zu den tiefen Wolken gehören die Wolkengattungen Stratocumulus und Stratus. Tiefe Wolken beinhalten eine große Menge an Wasser oder Eiskristallen und werden daher auch als Wasserwolken bezeichnet. Die Stratocumulus zeigt sich als weiße Haufenschichtwolke. Die Stratus ist dagegen eine durchgehende graue Wolkenmasse und wird daher oft als Hochnebel bezeichnet. Aufgelockerte tiefe Wolken können schönes Wetter ankündigen. Verdichten sie sich jedoch zunehmend, muss mit schlechtem Wetter gerechnet werden.

Tiefe Wolken, hohe Wolken, mittelhohe Wolken und sonstige Wolken

Außer den tiefen Wolken gibt es noch die hohen Wolken, die mittelhohen Wolken und die sonstigen Wolken. Die einzelnen Wolkenarten können leicht verwechselt werden. Meteorologen benutzen daher oft ein Wolkenradar oder sehen sich Infrarot-Satellitenbilder an. Tiefe Wolken sollten vor allem von Segelfliegern, Fallschirmspringern und Gleitschirmfliegern beobachtet werden, da sich durch sie die Flugbedingungen entscheidend verändern können.