Schneegriesel ist der kleine Bruder von Graupel

Wetterlexikon: Schneegriesel

Wetterlexikon: Schneegriesel
Spaziergänger gehen am 07.02.2017 über den Ostseestrand von Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern). Mit Schneegriesel und Frost hat sich der Winter im Norden zurückgemeldet. © dpa, Bernd Wüstneck, bwu pat

Was ist Schneegriesel?

Bei Schneegriesel handelt es sich um einen Niederschlag aus gefrorenen, verklumpten Wassertröpfchen, die eine ähnliche Beschaffenheit haben wie Graupel. Sie sind allerdings kleiner als dieser. Die feinen Körnchen, aus denen Schneegriesel besteht, haben einen Durchmesser unter 1 mm. Griesel besteht aus Schneekristallen, weshalb er öfters eine nadelartige Struktur aufweist. Schneegriesel ist extrem fein und instabil.

Die Voraussetzungen für Schneegriesel

Damit sich Schneegriesel überhaupt erst bilden kann, müssen die Temperaturen unter 0 Grad Celsius liegen. Er entsteht nur in Schichtwolken wie der auch Höhennebel genannte Stratus. Die Wolken dürfen dabei nicht zu feucht sein. Schneegriesel wird zu den Graupelarten gezählt. Neben Schneegriesel zählen auch der Reifgraupel und der Frostgraupel zu den Graupelarten. Graupel wiederum liegt ab einer Größe von 1 bis 5 Millimetern vor. Niederschlag aus größeren Eiskörnern bezeichnet man als Hagel. Schneegriesel ist mit dem bloßen menschlichen Auge schwer zu erkennen.