Diese Skala verwendet die Windgeschwindigkeit zur Einordnung von Stürmen

Wetterlexikon: Saffir-Simpson-Skala

Wetterlexikon: Saffir-Simpson-Skala
Das Satellitenbild vom 15.07.2005 zeigt Hurrikan „Emily“, der mit Windgeschwindigkeiten von 205 Stundenkilometern in seinem Zentrum Stufe drei auf der fünfstufigen Saffir-Simpson-Skala erreichte. © picture-alliance/ dpa/dpaweb, DB Meteomedia, bs/rf

Was ist die Saffir-Simpson-Skala?

Die Saffir-Simpson-Skala (SSHS) dient der Messung von Stürmen. Sie wurde von den Hurrikan-Spezialisten Bob Simpson und Herbert Saffir erfunden und wird seit 1972 angewendet. Ihrer Entwicklung zugrunde liegen zahlreiche Studien über vorherige Hurrikane, insbesondere den Hurrikan Camille. Zur Einordnung der Stürme verwendet die Saffir-Simpson-Skala die Windgeschwindigkeit. Sie hat fünf Kategorien (wobei die erste Kategorie 1 ist), die sich auf die Höhe der Meereswellen und den Luftdruck im Zentrum des Sturms beziehen.

Da die Skala für die Seefahrt entwickelt wurde, sind die Bereichsgrenzen in Knoten definiert. 34 Knoten, die Grenze zwischen einem tropischem Tief und einem tropischem Sturm, stimmen mit der Grenze zwischen Windstärke 7 und 8 auf der Beaufort-Skala überein. Die Grenze zwischen einem tropischen Sturm und einem Hurrikan, welcher bei 64 Knoten liegt, ist äquivalent zu der Grenze zwischen Windstärke 11 und 12 auf der Beaufort-Skala.