Wetterlexikon: Niederschlag

Wetterlexikon: Niederschlag
Ein Mann läuft bei Regen durch eine Pfütze. © dpa, Ina Fassbender, ina tba

Was ist Niederschlag?

Der Begriff Niederschlag bezeichnet in der Meteorologie Wasser, welches in flüssiger oder fester Form von der Atmosphäre zurück zur Erde gelangt und so den Wasserkreislauf schließt. Die Luftfeuchtigkeit kondensiert in Form von Wolken, wobei Nebel, Dunst oder Tau als Wolken mit Bodenkontakt gelten. Allgemein unterschieden wird zwischen flüssigem (z.B. Regen) und festem (z.B. Schnee) Niederschlag.

Die Einteilung des Niederschlags

Flüssiger Niederschlag wird aufgeteilt in fallenden, aufgewehtem, abgelagerten oder abfließenden, angelagerten und kondensierten Niederschlag. Formen des fallenden Niederschlags sind Regen, Eisregen und Tropfen, mit abgelagertem Niederschlag sind Regenpfützen und -wasser sowie Schneeschmelze gemeint, angelagerter Niederschlag meint Nebeltraufe und -tau, während kondensierter Niederschlag Tau und Kondenswasser bezeichnet.

Fester Niederschlag wird in dieselben Kategorien eingeteilt wie der flüssige, allerdings gilt die Resublimation in Form von Reif oder Flimmerschnee als Gegenstück zur Kondensation. Als fallender fester Niederschlag gelten etwa Schnee, Graupel oder Hagel, abgelagert sind dementsprechend Schneedecken und -verwehungen. Zu aufgewehtem festem Niederschlag gehören Schneegestöber, Schneesturm und Blizzard.