Wetterlexikon: Eiswolken

Eiswolken, Cirrus-Wolken
Eine Art der Eiswolke ist die Gattung Cirrus, auch Federwolke genannt. © dpa, Karl-Josef Hildenbrand

Was sind Eiswolken?

Eiswolken sind Wolken, die überwiegend aus vielen kleinen Eiskristallen zusammengesetzt sind anstatt aus Wassertröpfchen. Diese Wolken entstehen erst dann, wenn die Außentemperatur mindestens minus 35 Grad Celsius beträgt und eine Kristallisation der Wassertröpfchen einsetzen kann. Es gibt verschiedene Arten von Eiswolken. Sie besitzen eine weißliche Grundfarbe und können vor allem am Abend einen rötlichen Ton annehmen, wenn die Sonne untergeht.

Eiswolken beginnen in einer Höhe von etwa 6000 Metern. Eine Art der Eiswolke ist die Gattung Cirrus, auch Federwolke genannt. Sie tritt in Höhen von 8 bis 12 km auf. Auch die „kleine Schäfchenwolken“ genannten Cirrocumulus und die Cirrostratus, die als Schleierwolke in Erscheinung tritt, bestehen fast vollständig aus Eiskristallen. Da in den höheren Sphären ohnehin sehr kalte Temperaturen herrschen, gibt es Eiswolken nicht nur in der Winterzeit, sie treten auch im Sommer auf.