Die besten Tipps für Balkon und Garten

So werden Sonnenblumen besonders schön und groß

von Amelie von Kruedener

Eine Biene sammelt am Nektar aus einer Sonnenblume.
Nicht nur uns Menschen gefallen die Sonnenblumen gut.

Sonnenblumen sind ein absoluter Hingucker in jedem Garten und jedem Balkon. Die einjährige Pflanze braucht nicht viel, um glücklich zu sein. Der richtige Standort, der richtige Boden und der richtige Zeitpunkt sind entscheidend.

Wo kann man Sonnenblumen pflanzen?

Im Topf oder im Garten - Sonnenblumen brauchen Sonnenschein. Sie drehen ihre Köpfe immer dorthin, wo sie den meisten Sonnenschein abbekommen. Am Morgen in Richtung Osten, zur Mittagszeit in Richtung Süden und am Abend in die westliche Abendsonne. Das sollte man bei der Ortswahl bedenken. Wind ist nicht der beste Freund von Sonnenblumen - also je windgeschützter, desto besser.

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Sonnenblumen entziehen den Böden Schadstoffe
Sonnenblumen ziehen Schadstoffe aus dem Boden. In Tschernobyl waren sie willkommene Helfer, um die Böden zu verbessern.

Sonnenblumen im Topf oder Freiland?

Auch in Blumenkübeln und Töpfen haben Sonnenblumen ein gutes Umfeld, um zu voller Pracht heranzuwachsen. Besonders niedrige Sorten eignen sich dafür.

Sonnenblumen vorziehen - so geht's

Wer Sonnenblumen vorziehen möchte, legt dafür Ende März drei Kerne zusammen ebenfalls drei bis fünf Zentimeter tief in die Erde von Saattöpfen. Sobald die Pflanze ihre ersten echten Blätter zeigt, nehmen Sie die schwächeren der Sämlinge heraus. So hat die stärkste Sonnenblume genug Platz zum wachsen. Die ideale Temperatur ist 15 Grad. Im Mai nach den Eisheiligen können die kleinen Sonnenblumen ins Freiland oder in den Topf auf den Balkon gepflanzt werden. In das Pflanzloch zur Drainage Sand einfüllen sorgt dafür, dass die Sonnenblumen vor Staunässe geschützt sind. Ein Pflanzabstand von 20 Zentimetern im Beet lässt genug Platz für einen guten Wuchs.

Die Samen sollten immer gut angegossen werden und durchgehend ausreichend gegossen werden. Auch die Sämlinge mögen schon Dünger in Form von Flüssigdünger im Gießwasser oder auch einer Brennesseljauche.

Lese-Tipp: Wie ist das Wetter an den Eisheiligen?

Wann sollen Sonnenblumen gesät werden?

Wer Sonnenblumen direkt ins Beet säen möchte, sollte damit warten, bis kein Bodenfrost mehr zu erwarten ist. Denn die Samen keimen erst, wenn der Boden ausreichend warm ist. Auf der sicheren Seite ist man auf jeden Fall nach den Eisheiligen.

Bodenfrostkarte: Müssen wir heute mit Bodenfrost rechnen?

Bienen brauchen die guten Sonnenblumen - nicht die handelsüblichen F1 -Hybriden.
Wer für die Insekten etwas gutes tun möchte, kauft keine handelsüblichen F1-Hybriden, die werden von Bienen und Schmetterlingen gemieden.

Wie sät man Sonnenblumen?

Die Kerne müssen - egal ob im Beet oder im Topf - drei bis fünf Zentimeter tief in die Erde. Im Freiland können die Sonnenblumenkerne ab April in die Erde. Wer bis Mitte Juli nachsät, kann so für eine verlängerte Blühdauer sorgen. Der Abstand sollte fünf bis zehn Zentimeter betragen.

Welchen Boden brauchen Sonnenblumen?

Die Sommerschönheiten brauchen einen nährstoffreichen aufgelockerten Boden, der ruhig etwas lehmig sein darf. Wichtig ist eine gute Drainage, denn Sonnenblumen mögen keine Staunässe. Etwas Sand im Boden tut ihnen gut. Und dann das Düngen nicht vergessen, denn sie brauchen reichlich Nährstoffe. Ansonsten verkümmern sie und bleiben klein und mickrig. Einmal die Woche einen Schuss Dünger ins Gießwasser ist perfekt.

ARCHIV - 29.07.2021, Brandenburg, Schwedt/Ot Flemsdorf: Sonnenblumen stehen im Juli vergangenen Jahres am Nachmittag auf einem Feld bei Schwedt in Brandenburg. (zu dpa: «Jede zweite deutsche Sonnenblume wächst in Brandenburg: Goldschatz?») Foto: Soer
Irre, Sonnenblumen recken ihre Köpfe nach der Sonne.

Wie werden Sonnenblumen gegossen?

Die bis zu zwei Meter hohen Blumen brauchen viel Wasser und Nährstoffe. Einmal die Woche darf flüssiger Dünger mit ins Gießwasser. Im Sommer an heißen Tagen schluckt eine Blume locker zwei Liter Wasser. Einen trockenen Wurzelballen mag die Sonnenblume gar nicht. Hält man ihn gut feucht, schützt man die Blume auch vor dem lästigen Mehltau. Dagegen hilft auch, die Sonnenblumen nicht über die Blätter zu gießen, sondern direkt in die Erde.

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(avo)