Zwischen Spätwinter und Frühling
April-Krimi mit Startschuss zu den Osterferien
Der April bringt nicht selten nochmal Kaltluft mit Schnee- und Graupelschauern – das typische Aprilwetter. Das aktuelle Jahr ist allerdings ungewöhnlich mild, zuletzt mit Rekorden. Der Blick in die Wetterzukunft deutet einen Zweikampf dieser beiden Varianten an. Startschuss sind ausgerechnet die Osterferien.
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Osterferien 2024: Zitterparte um das Wetter in Deutschland
In den nächsten ein bis eineinhalb Wochen ändert sich an der milden bis extrem milden Wetterlage noch nicht viel. In den sonnigen Abschnitten dürften die Frühlingsgefühle immer wieder freudig in die Luft springen. Mit dem Start in das letzte Monatsdrittel tut sich aber etwas.
Ab etwa dem 22. März, kurz nach dem kalendarischen Frühlingsbeginn, gehen die Berechnungen in den Wettermodellen sehr weit auseinander. Vermutlich gibt es einen deutlichen Kaltlufteinbruch mit Schnee bis in die tieferen Lagen der Berge, vielleicht hier und da auch im Flachland. Und das ausgerechnet zum Start in die Osterferien in den meisten Bundesländern.
Weichenstellung für das Wetter im April 2024
Was danach in den Wettermodellen passiert, kann man beim ersten Blick als Chaos bezeichnen: Zwischen spätwinterlichen Zuständen mit weiteren Graupelschauern, Frost sowie nasskaltem Wetter tagsüber und einem Weiterso des Frühlingswetter mit einzelnen Tagen mit knapp über 20 Grad sind alle Varianten vorhanden.
Die genauere Beobachtung über mehrere Tage hinweg zeigt aber: Ostern ist quasi eine Weichenstellung zwischen zwei Möglichkeiten. Kann sich das Kaltlufttief bis zum Mittelmeer und Osteuropa voran arbeiten, scheint uns eine längere kalte Wetterlage bevorstehen. Rutschen die Tiefs mit Zentrum aber westlich von uns zum Mittelmeer, wäre das Wetter bei uns zwar nicht beständig aber meist mild bis extrem mild. Nur zwischendurch könnte sich mal die kältere Luft zeigen.
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Nach kaltem April Start hinein in den April-Sommer?
Tatsächlich ist also der Start in den April ziemlich unklar. Die Osterwoche und auch die nachfolgende Woche könnte mild verlaufen – mit mehr Sonne oder wie aktuell auch mal mit mehr Regen – oder eben genau andersrum. Spannend ist aber, dass seit längerer Zeit in der zweiten Monatshälfte die Modellberechnungen recht gleichbleibend sind.
Zur Monatsmitte gehen die Temperaturen wohl deutlich nach oben. Zum Wechsel von der zweiten zur dritten Dekade werden dann die ersten Sommertage in Deutschland berechnet. 25 Grad, ein Sommertag! Das wär‘s doch! Die experimentellen Langfristmodelle berechnen den April im Schnitt zumindest wärmer als normal. Dementsprechend müssten selbst mit kälteren Phasen einige und längere warme Abschnitte drin sein.
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(phe)



