Frühling pirscht sich an

42-Tage-Trend: Ist es das letzte Aufbäumen des Winters? Hier ja, dort nein!

Zuletzt hielten Frost und Schnee bei den Prognosen noch das Zepter in der Hand. Doch inzwischen sieht es anders aus - zumindest für die meisten von uns.

Das Wetter im Norden: Erst Luftmassengrenze, dann Tauwetter

42-Tage-Wettertrend für Hamburg
42-Tage-Wettertrend für Hamburg als Beispiel für den Norden Deutschlands (Stand der Vorhersage: 11. Februar 2026)

Im Norden hält sich die kalte Luft auch in den kommenden Tagen, die ansonsten verbreitet mild und nass verlaufen. Anschließend sollen aber auch die Nordlichter eine satte Portion Tauwetter bekommen. Richtige Frühlingswerte jenseits der 15 Grad-Marke sind es zwar noch nicht, aber Spitzen zwischen 5 und 10 Grad lassen Schnee und Eis rasch dahin schmelzen.

Das Wetter im Osten: Aufwärtstrends sind ebenfalls deutlich

42-Tage-Wettertrend für Berlin
42-Tage-Wettertrend für Berlin als Beispiel für den Osten Deutschlands (Stand der Vorhersage: 11. Februar 2026)

Dass es der Winter nochmals versuchen will, spürt auch der Osten zum eisgekühlten Valentinstag mit Chancen auf Schnee. Aber danach soll es - wenn es tatsächlich so kommt, wie der aktuelle 42-Tage-Wettertrend für Berlin zeigt - nachhaltig aufwärts gehen. Ein Kälterückfall ist damit natürlich noch nicht vom Tisch. Frühlingsfreunde können jedoch optimistisch auf die momentanen Berechnungen schauen.

Das Wetter im Westen: Regen in Dauerschleife

42-Tage-Wettertrend für Köln
42-Tage-Wettertrend für Köln als Beispiel für den Westen Deutschlands (Stand der Vorhersage: 11. Februar 2026)

Im Westen sollte es ab der nächsten Woche ebenso in höhere Temperaturbereiche gehen. Verantwortlich hierfür dürften die Atlantiktiefs sein, die an Fahrt aufnehmen und wiederholt Regen bringen sollen. Auch der Wind dürfte in Anbetracht dieser Vorhersagen eine Rolle spielen. Immerhin: Der März kratzt wiederholt an der Frühlingsmarke von 15 Grad und nachts wird es immer seltener frostig kalt.

Das Wetter im Süden und auf den Bergen: Winter hat noch nicht fertig

42-Tage-Wettertrend für Garmisch
42-Tage-Wettertrend für Garmisch als Beispiel für den Süden Deutschlands sowie die Berge (Stand der Vorhersage: 11. Februar 2026)

Die Prognose für die Hochlagen in der Region zeigt es an: Der Bergwinter will noch lange nicht enden. Denn während die tieferen Lagen im Süden ebenfalls ein bisschen am Vorfrühling schnuppern dürfen, legt sich Frau Holle in den Hochlagen nochmal richtig ins Zeug. Väterchen Frost darf dabei natürlich auch nicht fehlen. Denn nachts wird es weiterhin teilweise bitterkalt. In den klaren und ruhigeren Phasen gerne mal mit strengem Frost, also unter -10 Grad.

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Wettervorhersage: So funktioniert unser 42-Tage-Wetter

Bevor sich die Menschen Gedanken um die Vorhersage von Wetter gemacht haben, sind ihnen schon gewisse Regelmäßigkeiten aufgefallen. Hieraus sind dann auch Bauernregeln entstanden. Das waren – wenn man so will – auch die ersten Formen der Langfrist-Wettervorhersagen. Bis heute ist in diesem Gebiet natürlich rasant viel passiert und wir sind Lichtjahre von den Ursprüngen entfernt.

Erste Wetterbeobachtungen und das Erkennen von Zusammenhängen und physikalischen Gesetzen gründeten die moderne Form der Wettervorhersage. Und die hat definitiv richtig viel zu bieten. Ein Teil der Vorhersagen zielt dabei auf Langfristprognosen ab. Ursprünglich vor allem für die Energiewirtschaft entwickelt, halten sie auch in unserer alltäglichen Wetterwelt mehr und mehr Einzug. Die experimentellen Monats- und Jahreszeiten-Vorhersagen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA beispielsweise. Und auch unser 42 Tage-Trend geht – basierend auf dem europäischen Wettermodell – in den Bereich von mehreren Wochen mit den Charts für Höchsttemperatur, Tiefsttemperatur und Niederschlag. Kombiniert mit dem Fachwissen unserer Meteorologen und Redakteurinnen und Redakteuren, um euch einen Blick über die aktuellen Trends und Fakten für die kommenden sechs Wochen zu geben.

Verwendete Quellen: eigene wetter.de-Recherche

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