Der Wetter-Tag bei wetter.de
Nebel, Frost und Schnee bis auf unter 1000 Meter

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter- und Klima-News des Tages:
Heute Abend und in der Nacht zu Montag fällt im Südosten noch etwas Regen. Stellenweise sinkt die Schneefallgrenze auf unter 1000 Meter. Auch im Nordwesten können sich ein paar Schauer bilden. Dazwischen ist es meist trocken und oft frostig kalt. Stellenweise muss mit Glätte gerechnet werden. Später bildet sich häufig Nebel.
Winter beginnt mit Zweiteilung und meist zu mild

Ein kräftiges Hoch über Osteuropa sorgt meist für trockenes, wenn auch teilweise recht trübes Wetter. Lediglich den Westen und Nordwesten streifen zeitweise Tiefausläufer mit etwas Regen. Hier wird es für die Jahreszeit zudem mild mit bis zu 10 Grad. Im Südosten bleibt es dagegen oft frühwinterlich kalt mit Höchstwerten nur knapp über dem Gefrierpunkt und verbreitet Frost in der Nacht. Und an dieser Wetterlage ändert sich bis zum nächsten Wochenende voraussichtlich nur wenig.
Wind wirbelt Nordische Kombination in Finnland durcheinander
Starker Wind hat den Wettbewerb der Nordischen Kombinierer durcheinandergewirbelt und eine Austragung des angesetzten Massenstarts im finnischen Ruka unmöglich gemacht. Nachdem der Lauf über zehn Kilometer am Morgen noch planmäßig ausgetragen werden konnte, musste das Skispringen am frühen Nachmittag wegen widriger Wetter- und Windbedingungen abgesagt werden. Stand jetzt ist kein Ersatzwettbewerb geplant.
Über 600 Tote nach Sturm in Südostasien - Millionen Betroffene
Die Zahl der Toten nach den verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen in Südostasien ist auf über 600 angestiegen. Allein in Indonesien wurden bis Sonntag 435 Todesopfer bestätigt, wie aus Regierungsdaten hervorging. Thailand meldete 170 Tote, Malaysia drei. Insgesamt waren in den drei Ländern offiziellen Angaben zufolge mehr als vier Millionen Menschen von der Unwetterkatastrophe betroffen - davon fast drei Millionen im Süden Thailands und 1,1 Millionen im Westen Indonesiens.
Zyklon auf Sri Lanka kostet mindestens 190 Menschenleben
Nach einem schweren Unwetter auf Sri Lanka ist die Zahl der Toten nach Angaben des Katastrophenschutzes weiter gestiegen. Demnach sind durch die Überschwemmungen und Erdrutsche mindestens 193 Menschen ums Leben gekommen, 228 gelten weiterhin als vermisst. Ausgelöst wurden die sintflutartigen Regenfälle durch den Zyklon Ditwah.
Die Tiefstwerte am Sonntagmorgen in Deutschland

Zum Vergleich: Die höchsten Tiefstwerte am Sonntagmorgen

Wetter für Sonntag: Ein Regenband zieht durch
Heute Vormittag fällt Regen vor allem von der Ostsee bis zum Schwarzwald. Sonst ist es trocken und zumindest im Südosten scheint außerhalb von teils zähem Nebel auch mal länger die Sonne. Später kommen die dichten Wolken mit Regen auch hier an. Dafür lockern die Wolken im Nordwesten häufiger auf. Zumindest kurze Schauer sind aber auch hier am Nachmittag möglich. Dazu erreichen die Temperaturen recht milde 6 bis 10 Grad, im Südosten nur 3 bis 5 Grad, örtlich bleibt es aber auch noch kälter. Im Nordwesten weht ein kräftiger, an der Nordsee teils stürmischer Wind.
Wetter-Bilanz November und Herbst 2025 in Deutschland
Heute endet der November und damit auch der meteorologische Herbst. Zeit für eine kurze Bilanz: der November fiel 1 Grad zu warm aus im Vergleich zur Referenzperiode 1961 – 1990. An Regen kamen nur ca. 70 % des Solls zusammen, dafür schien überdurchschnittlich häufig die Sonne mit ca. 130 %.
Damit ergibt sich auch für den Herbst 2025 eine positive Temperaturabweichung von gut 1 Grad. Er war zudem etwas zu nass (110%) und durchschnittlich sonnig, das allerdings mit großen regionalen Unterschieden. Am meisten Regen bekamen der Westen und Südwesten, die Sonne schien am häufigsten im Nordosten sowie im Südwesten.
Schweiz: Wähler stimmen über Dienstpflicht und Klimasteuer für Reiche ab
Die Schweizerinnen und Schweizer sind am Sonntag in zwei Volksentscheiden zur Stimmabgabe aufgerufen. Zur Abstimmung stehen die Ersetzung der Wehrpflicht durch eine Dienstpflicht für alle, ungeachtet des Geschlechts, in der Armee oder in einer zivilen Funktion sowie die Einführung einer Erbschaftssteuer für Superreiche zur Bekämpfung des Klimawandels.
Der Schweizer Bundesrat und die Schweizer Bundesversammlung haben die rund 5,6 Millionen Wähler dazu aufgerufen, gegen beide Initiativen zu stimmen, da sie die Wirtschaft des Landes gefährden würden. Die in der Regel zuverlässigen Umfragen deuten auf ein Scheitern beider Begehren hin.
Video: Regen, Schnee und Wolken für die nächsten 48 Stunden
Die Wetterlage: Tiefausläufer nehmen Einfluss
Ein Ausläufer von Tief Zenobio überquert uns Sonntag ost-/südostwärts. In der Folge weht am Sonntag in der Nordwesthälfte ein lebhafter bis stürmischer Wind. In der neuen Woche gelangen wir auf die Vorderseite eines großräumigen atlantischen Tiefdruckkomplexes und verbleiben dort wohl erst einmal bis auf Weiteres. Damit ist die anhaltende Zufuhr milder Luftmassen gesichert.
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Verwendete Quellen: eigene wetter.de-Recherche mit dpa, Reuters, AFP, DWD.de