Der Wetter-Tag bei wetter.de
Kühl und klar - sogar Bodenfrost in dieser Nacht möglich!

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:
In der kommenden Nacht beruhigt sich das Wetter etwas. Die Schauer ziehen über das Erzgebirge, den Bayerischen Wald und den Alpenrand weiter nach Polen ab. Lediglich von der Oder bis nach Sachsen sind noch einzelne Gewitter möglich. Es bleibt locker bewölkt, wobei vereinzelt Nebel- und Hochnebelfelder auftreten können. Stellenweise wird der Himmel sogar wieder ganz klar sein.
Atemberaubend: Vulkan auf Hawaii bricht zum 31. Mal aus
Auf Hawaii Island gibt es aktuell sensationelles zu beobachten: seit letztem Dezember bricht der Vulkan Kilauea das 31. Mal aus. Erst sprühte er einzelne Lava-Funken in den Himmel, doch innerhalb weniger Stunden wurden daraus 30 Meter hohe Fontänen! In dem Video könnt ihr die Bilder bestaunen.
Taiwan entscheidet sich erneut gegen Atomenergie
Es gibt gute Nachrichten für den Klimaschutz aus Taiwan - auch wenn Klima nicht der Hauptgrund der Entscheidung war. Ein Volksentscheid über die Inbetriebnahme eines stillgelegten Atomkraftwerks und somit den Wiedereinstieg des Landes in die Nuklearenergie ist gescheitert. Rund 20 Millionen Menschen über 18 Jahren waren stimmberechtigt. Nur rund 30 Prozent beteiligten sich.
Erst im Mai hatte Taiwan seinen letzten Reaktor, Nummer zwei des Kernkraftwerks Maanshan im Süden des Landes, abgeschaltet. Damit war Taiwan aus der Atomenergie ausgestiegen – ein zentrales Versprechen der regierenden Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) unter Präsident Lai Ching-te. Diese Entscheidung wurde unter anderem durch die fatalen Folgen der Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima im Jahr 2011 beeinflusst. Lai zeigte sich nach dem Volksentscheid jedoch offen für fortschrittliche Atomenergie mit verbesserter Technologie und weniger Nuklearabfällen. Gegner des Referendums, darunter die DPP und Umweltorganisationen, sehen in Atomkraftwerken auf der regelmäßig von Erdbeben heimgesuchten Insel ein Sicherheitsrisiko. Zudem bleibt die Frage der Entsorgung von Nuklearabfällen ungeklärt.
Taiwans Atomenergie-Ära hatte in den 1970er Jahren begonnen. Ab 2018 wurden alte Reaktoren nach und nach vom Netz genommen. Laut dem staatlichen Energieversorger Taiwan Power Company kamen 2024 82,1 Prozent des taiwanischen Stroms aus fossilen Quellen und 11,9 Prozent aus erneuerbaren Energien. Durch den weiteren Ausbau will die Regierung den Anteil von Energie aus Sonne, Wind, Wasserkraft und Geothermie bis 2030 auf 30 Prozent erhöhen.
Erste Gewitterzellen auf dem Vormarsch

Heute kann es hier und da mal etwas krachen. Die ersten Gewitterzellen befinden sich Stand 13:50 Uhr besonders über dem Nordosten von Deutschland - zum Beispiel über Bremen, Hannover oder südlich von Berlin. Hier ist das größte Gewitterrisiko zur Zeit.
Good News aus Spanien: Ende der Waldbrände wohl in Sicht
Seit zwei Wochen wüten in Spanien Waldbrände. Nach Einschätzungen des Zivilschutzes sei nun ein Ende in Sicht. Seit Montag gehen die Temperaturen zurück. Dennoch brennen aktuell noch 18 Brandherde, so der Zivilschutz. Beunruhigend sei dabei vor allem das Feuer in Igüeña in der nordwestspanischen Region Kastilien und León.
Schlangen-Kampf vom Feinsten! Im Zentrum: die begehrte Klapperschlangen-Dame
Am Reyes Peak in Kalifornien liefern sich zwei männliche Klapperschlangen einen erbitterten Zweikampf – mitten im Kampf um die Aufmerksamkeit einer begehrten Klapperschlangen-Dame! Wer am Ende den Sieg davonträgt, entscheidet über die Reptilien-Liebe. Wanderer im Los Padres National Forest sollten jetzt besonders wachsam sein. Mehr seht ihr im Video!
September naht: dieses Chaos bringt das Wetter
Dieses Jahr hat uns das Wetter ja schon die ein oder andere Überraschung mitgebracht: zum Beispiel ein viel zu nasser Juli oder heute ein grauer Tag zwischen sommerlichen Phasen. Da stellt sich die Frage: wie soll das im September weitergehen? Geht der Sommer in die Verlängerung oder schaltet sich doch der Herbst schon ein? Ich sags mal so: es wird interessant und wild.
Heute: Grau, Regen und teilweise heftige Gewitter

Der Blick aus dem Fenster ist heute eher grau. Wolken bedecken den Himmel und ab und zu können wir auch mal ein bisschen nass werden. Das liegt daran, dass sich über Skandinavien südlich vom steuernden Tief Roger das Tief Severin gebildet hat. Es zieht über Südschweden ins Baltikum und verstärkt die Druckunterschiede zum Hoch Mareike, das sich vom Nordmeer über die Britischen Inseln erstreckt. Die Folge davon ist recht ruppiger Wind in der Nordosthälfte Deutschlands.
Für uns bedeutet das heute nur wenig Sonne und viel Wolken. Insbesondere in der Nordhälfte können die teils kräftigen Schauer auch gewittrig ausfallen. Im äußersten Südwesten und in Schleswig-Holstein kann es dagegen auch mal etwas sonniger werden. Dabei erreichen wir maximal 23 Grad am Oberrhein.
Auch wenn das Wetter heute erste Herbstgefühle aufkommen lässt, habe ich hier meinen ganz persönlichen Tipp für unbeständiges Wetter: Nutzt die Zeit, in der es regnet, doch mal für ein paar schöne Brettspiele oder vertieft euch in euer liebstes Buch. Und wenn der Regen aufhört, geht kurz raus in die Natur. Insbesondere nach Regengüssen ist die Luft im wahrsten Sinne des Wortes „reingewaschen” und kann eurer Gesundheit richtig gut tun. Vergesst aber nicht, euren Regenschirm mitzunehmen. ;)
Welcher Pilz ist das nochmal? Tipps, worauf ihr beim Sammeln achten müsst.
Der August und September sind die optimalen Monate für Pilz-Sammler. Wer überlegt, den trüben Samstag im Dickicht zu verbringen um Zutaten für ein festliches Sonntags-Mahl zu sammeln, sollte aber gut gewappnet sein. Denn viele Pilze ähneln sich vom äußeren, aber der Verzehr kann bei der Hälfte im schlimmsten Falle tödlich enden. Wir haben euch hier ein paar Tipps an die Hand gegeben.
Waldbrände: Über 300 Brandstifter in Griechenland festgenommen

Griechenland verschärft das Vorgehen gegen Brandstifter. Im schlimmsten Fall droht ihnen nun eine Haftstrafe statt Geldstrafen und Bewährung. Seit Jahresbeginn sind in Griechenland rund 45.000 Hektar Wald, Busch- und landwirtschaftlich genutzte Flächen den Flammen zum Opfer gefallen, was einer Fläche größer als das Stadtgebiet von Köln entspricht. Die Waldbrandsaison ist noch nicht vorbei.
Nach dem großen Waldbrand nahe der Hafenstadt Patras (siehe Foto) führten Zeugenaussagen von Anwohnern zur Festnahme von drei jungen Männern, die das Feuer verursacht haben sollen – ihr Motiv ist bislang unbekannt. Bei einem Waldbrand in der Nähe von Korinth hingegen wurden vor mehreren Wochen Arbeiter festgenommen, die in einem trockenen Waldgebiet mit der Kreissäge Stahl schnitten – der Funkenflug soll zum Ausbruch des Feuers geführt haben. Auf der Insel Lesbos wurde ein 57-Jähriger ermittelt, der gestand, gleich vier Brände gelegt zu haben. Diese führten zu einem Großbrand und Großeinsatz der Feuerwehr. Er habe aus Wut über andere Dorfbewohner gehandelt, gab der Mann zu Protokoll.
Indirekt menschengemacht sind laut der Zeitung „Kathimerini” auch jene Brände, die durch schlechte Wartung des Stromnetzes verursacht werden. So sollen korrodierte Kabel, die Funken schlugen, Anfang August zu einem Großbrand nahe Athen geführt haben. Oft bleiben die Täter jedoch unerkannt – dann deuten lediglich Überreste von Brandbeschleunigern wie Gaskartuschen und Benzinkanistern auf Brandstiftung hin.
Tipp: Auch bei uns herrscht aktuell eine Waldbrandgefahr. Hier könnt ihr schauen, wie die Lage in eurer Region ist.
Spektakulär: Vulkan Kilauea auf Hawaii bricht wieder aus

Auf der Insel Hawaii setzte der Vulkan Kilauea gestern seinen Ausbruch wieder fort. Heute erreichen uns die atemberaubenden Bilder davon. Gestern Morgen begann der Nordschlot, etwas Lava aus dem Krater zu stoßen. Bis zum Nachmittag erhöhte sich die Frequenz, sodass später ganze Lavafontänen bis zu 30 Meter in die Höhe schossen. Seit Dezember ist es das 31. Mal, dass der Vulkan Lava spuckt, wodurch er zu den aktivsten Vulkanen der Welt zählt. Bei der Eruption wurden keine Menschen oder Häuser bedroht. Für die Inselbewohner in der Nähe war es ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Der Vulkan Kilauea liegt auf Hawaii Island, der größten Insel des hawaiianischen Archipels. Er liegt etwa 320 Kilometer südlich von Honolulu, der größten Stadt des Bundesstaates, die auf der Insel Oahu liegt.
Wechselhafter Samstag mit Schauern und Sonne
Der heutige Samstag bringt vor allem im Osten und Nordosten windiges und wechselhaftes Wetter mit Schauern und einzelnen Gewittern. Schon am Vormittag weiten sich die Regengüsse bis in die Mittelgebirge aus, teils kräftig und gewittrig. Am Nachmittag gibt es in den Schauerpausen im Osten etwas Sonne, am freundlichsten wird es in Schleswig-Holstein und im äußersten Südwesten. Die Höchstwerte liegen im Norden und Osten nur bei 16 bis 20 Grad, im Südwesten werden bis zu 23 Grad erreicht.
Wind, Regen, aber auch Sommer und Sonne

Die kommenden Tage haben alles im Gepäck - das Wetter über das Wochenende wird nicht langweilig. Am Samstag wird es mit 16 bis 23 Grad relativ frisch, dazu weht an der See und im Osten ein teils frischer und stark böiger Wind. Am Sonntag erwarten wir einen Wechsel aus Sonne und Wolken, dabei im Norden einzelne Schauer. sonst sollte es trocken bleiben. Höchstwerte 18 bis immerhin wieder 25 Grad. Und am Montag wird es noch ein bisschen wärmer. Im Nordosten bei vielen Wolken einzelne Schauer, sonst freundlich und trocken, im Süden oft sonnig. Höchstwerte 18 bis 27 Grad. Ganz im Norden windig.
Es kühlt schrittweise ab - so sind die Temperaturen in Deutschland
Wetterlage: Lukas verzieht sich, Luisa bringt Ruhe

Am Samstag bleibt es abseits des Südwestens unter Tiefdruckeinfluss unbeständig und teilweise windig. Ab Sonntag setzt sich verbreitet hoher Luftdruck mit freundlichem Wetter durch, nur im Norden und Nordosten kann es noch schwache Tiefdruckstörungen geben. Zudem steigen auch die Temperaturen wieder an. Ab Mittwoch soll es dann voraussichtlich wechselhafter werden.
(mit dpa)