Arctic Outbreak in Nordamerika
Bis -25 Grad: Winter mit Schnee und Eis bis weit in den Süden

Der Polarwirbel steckt gerade noch in einer schwächelnden Phase. Doch der kalte Winter schlägt nicht bei uns zu, sondern in Kanada und in den USA. Hier kommen Kälte und Frost weit in den Süden voran.
Südosten Kanadas und Nordosten der USA versinken im Schnee

Heftige Schneefälle und glatte Straßen machen schon am Wochenende Fußgängern und Autofahrern das Leben schwer. Es gab zahlreiche Unfälle und Sperrungen. Auch die Flughäfen waren betroffen. Und es kommt noch mehr Schnee hinzu.
Arctic Outbreak schlägt in Nordamerika voll zu

Was passiert eigentlich bei einem Arctic Outbreak? Hier strömt sehr kalte, arktische Luft aus polaren Regionen in südliche Breiten. Die Temperaturen sinken nachts locker unter -20 Grad, teils unter -30 Grad, in den USA sogar unter -40 Grad. Tagsüber herrscht oft Dauerfrost. Das Wetter bei einem Arctic Outbreak kann sehr unterschiedlich sein: Sehr sonnig, neblig oder schneereich. Nicht selten weht eisiger Wind mit sehr niedrigen gefühlten Temperaturen
Extrem frostiger Start in den Winter

Die kalte Polarluft hat sich über Kanada bis in den Norden der USA breit gemacht. Auch in den nächsten Tagen bleibt es hier dauerfrostig kalt, nachts gehen die Temperaturen teilweise auf Werte um -20 Grad zurück. Dazu ziehen in den kommenden Tagen immer wieder kräftigere Schneeschauer durch. Die kältesten Regionen befinden ungefähr im Bereich North-Dakota bis zu den Großen Seen im Nordosten und runter bis in den Süden ungefähr Höhe Missouri. Dementsprechend bleibt die Lage auch in den Großstädten wie Detroit und Chicago angespannt.
Verwendete Quellen: wetter.de