Glätte-Fahrplan aktuell
So ziehen Schnee und Glatteis jetzt weiter
Während es im Westen und Südwesten weiterhin mild und damit entspannt bleibt, hat sich im Osten und Norden eine zum Teil brisante bis gefährliche Glättelage eingestellt. Und auch der Blick gen Wochenende bringt mitunter akute Rutschgefahr.
Tief Romina schickt Glätte, Daniel wird kurz schwächer

Die Warmfront von Tief Romina ist in den Norden und Osten Deutschlands gezogen, bringt Schnee und vorübergehend auch gefrierenden Regen und eine dementsprechend teils unwetterartige Glättelage. Hoch Daniel verliert dadurch kurzzeitig an Einfluss, sodass bis Samstag mildere, feuchte Luft im Norden verweilt.
Ab Sonntag wird der Hochdruck wieder stärker, und kalte Luft mit böigem Ostwind sorgt für einen erneuten Temperaturrückgang. Damit etabliert sich die Luftmassengrenze über Deutschland erneut, aber die Temperaturunterschiede sind nicht mehr so krass wie zuletzt.
Glätte in Deutschland: Wie geht es jetzt weiter?
Heute gibt es im Norden und Osten viele Wolken und kräftige Niederschläge. In den nördlichen Bereichen Richtung Küsten fällt Schnee, nach Süden hin eher Regen beziehungsweise Glatteisregen mit teilweise extremer Glättegefahr. Dabei sind von Rostock bis Greifswald bis zu zehn Zentimeter Neuschnee oder mehr möglich. Später folgt vom südlichen Ostdeutschland eine langsame Entspannung.
Der Rest unseres Landes bleibt indes vom Glättechaos verschont und weitgehend trocken, mit Nebel und Wolken. Die Temperaturen schwanken: Im Nordosten -2 bis 0 Grad, im Rest 0 bis 11 Grad, wobei es im Breisgau am mildesten ist. Im Norden weht teils mäßiger Ostwind mit starken Böen, an der Küste auch stürmisch.
Glätteschwerpunkt wandert nordwärts
In der kommenden Nacht sowie am Freitag bleibt die Glättelage im Nordosten zunächst noch sehr angespannt. Denn auch hier mischt sich die mildere Luft mit der Gefahr von Blitzeis und Eisregen unter - zuerst in Vorpommern, dann auch im übrigen Ostseeumfeld.
Im äußersten Westen und Südwesten ziehen unterdessen in der zweiten Nachthälfte Regenschauer auf, während es dazwischen Auflockerungen, aber auch Nebelfelder und gefrierende Nässe mit Glättegefahr gibt. Dazu Tiefstwerte zwischen +3 Grad in Aachen, Trier oder Saarbrücken und -3 Grad in Rostock.
Was erwartet uns anschließend?
Im Westen, Südwesten und entlang der Alpen breiten sich die Regenschauer weiter aus. Etwas Regen könnte auch im Emsland ankommen, wo die Bodentemperaturen noch im kritischen Bereich in Sachen Glätte liegen können. Auch hier sollten wir die Wetterkarten sowie die offiziellen Warnmeldungen gegebenenfalls im Blick behalten. Das Ganze bei knapp über 0 Grad im Norden und bis zu 11 Grad im Westen und Südwesten.
Und am Wochenende?
Wird es im Südwesten abseits von Nebel oder Hochnebel am freundlichsten. Ansonsten ist es wechselhafter, wobei zum Teil erneut Schauer unterwegs sind, die im Nordosten und Osten als gefrierender Regen oder Schnee niedergehen - zum Teil wieder mit akuter Glätte. Die Temperaturen erreichen am Samstag zwischen 1 und 13 Grad und am Sonntag zwischen -1 und 11 Grad. Am mildesten ist es entlang des Rheins, am kältesten im Nordosten.
Verwendete Quellen: wetter.de



