Unwettergefahr im Osten und Norden
Extremes Glatteis und teils kräftiger Schneefall
Die Glättelage spitzt sich erneut zu. Diesmal wird es vor allem im Osten und Norden heftig bis unwetterartig. Grund ist ein Tief, das von Tschechien nach Deutschland zieht.
Im Osten und Norden wird es heftig!

In der Nacht zum Donnerstag zieht ein Tief mit Schnee und Glatteisregen von Tschechien her in den Osten unseres Landes. Mit im Gepäck ist feucht-milde Luft, die auf den Dauerfrost der letzten Tage sowie auf die tiefgründig gefrorenen Böden trifft. Das bedeutet einerseits die Gefahr von gefrierendem Regen! Und das über mehrere Stunden hinweg - vor allem im Osten. Andererseits schneit es in Teilen Norddeutschlands erneut kräftig.
Glatteisregen: Welche Regionen sind betroffen?

Ab der Nacht zum Donnerstag müssen sich erst die Regionen im südlichen Ostdeutschland, also vom Erzgebirge und Thüringen bis in die Lausitz, und anschließend weiter bis nach Berlin und Brandenburg sowie Sachsen-Anhalt und bis ins südliche Niedersachsen auf die Gefahr von massivem Eisregen einstellen.
Hier kann es möglicherweise über Stunden gefrierenden Regen mit erheblicher Eisbildung geben. Dementsprechend sind auch unwetterartige Entwicklungen möglich - die offiziellen Warnungen gibt es im Falle eines Falles auf den Seiten des DWD (Deutscher Wetterdienst). Ebenfalls ist es natürlich wichtig, das aktuelle Niederschlagsgeschehen im Radar auf dem Schirm zu haben.
Gefahr für Leib und Leben
Auch wenn es zum jetzigen Zeitpunkt noch unterschiedliche Bewertungen der Situation in den verschiedenen Wettermodelle gibt, so könnte diese Lage sehr brisant bis lebensgefährlich sein. Deshalb empfehlen wir dringend, sich an die entsprechenden Warnungen und Hinweise zu halten. Im Gegensatz zur Glätte durch Schnee, die wir ja jederzeit erkennen, sind Blitzeis und Eisregen ja optisch deutlich weniger präsent.
Teils kräftiger Schneefall im Norden
Die spiegelglatten Straßen und Wege im Osten sind das eine Problem - der Schneefall im Norden das andere. Denn hier schneit es mitunter länger anhaltend und kräftig. Die Computermodelle spekulieren zum Teil auf Neuschneemengen von 10 bis 15 Zentimeter oder sogar etwas darüber.
Worauf sollten wir achten?
Im Norden werden die Winterdienste somit ebenso alle Hände voll zu tun haben wie im Osten und wir sollten in den betroffenen Regionen auf nicht notwendige Fahrten verzichten. Falls es dennoch ins Auto geht: Tankfüllung oder Batterieladung vor Fahrtantritt checken und gegebenenfalls eine Decke und ein warmes Getränk mitnehmen - und natürlich mehr Zeit einplanen.
Verwendete Quellen: wetter.de



