Forscher haben herausgefunden, dass Bäume im Amazonasregenwald pro Jahrzehnt etwa 3,2 % größer werden, bedingt durch steigende CO2-Konzentrationen. Seit 1985 ging im brasilianischen Amazonasgebiet indes eine Fläche unberührter Natur verloren, die größer ist als Spanien, was den Schutz der Wälder dringend erforderlich macht.
Willkommen zum Klimaupdate. Und das mit einer prinzipiell guten Nachricht. Denn Forscherteams haben nach einer über 30 Jahre langen Studie herausgefunden, dass die Bäume im Amazonasregenwald pro Jahrzehnt circa 3,2 Prozent größer werden. Grund dafür ist die rasch steigende CO2-Konzentration in der Atmosphäre, die wie Dünger für die Pflanzen wirkt. Am meisten profitieren davon sehr große Bäume, die ihre Dominanz im Regenwald weiter ausbauen und gleichzeitig auch viel CO2 binden.
Die weniger gute Nachricht: Dieser Effekt funktioniert natürlich nur in unberührten Wäldern, wo Brandrodung und Kahlschlag noch kein Thema sind. So hat eine kürzlich erfolgte Auswertung ergeben, dass seit 1985 alleine im brasilianischen Amazonasgebiet eine Fläche unberührter Natur verlorenging, die größer ist als ganz Spanien. Angesichts dieser Zahlen wird deutlich, dass die Amazonasregenwälder dringend geschützt und erhalten werden müssen, um den Klimawandel zu bremsen.
Damit wünsche ich Ihnen einen schönen Abend.