Mädchen (6) aus Europa-Park Rust gelockt und missbraucht
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01:59 / 09.02.26 15:05Er wollte ihr Koks verabreichen!
Mädchen (6) aus Europa-Park Rust gelockt und missbraucht
Im vergangenen Sommer wird ein sechsjähriges Mädchen aus dem Erlebnisbad Rulantica im Europapark entführt und anschließend missbraucht. Stunden später wird es mehrere Kilometer entfernt in einem Wald entdeckt – verletzt und nur mit Bikini und Badeschlappen bekleidet. Nun steht der Mann vor Gericht, wie ihr im Video seht.
Zum ersten Mal sehen sich die Eltern des sechsjährigen Mädchens und der Angeklagte heute vor dem Landgericht in Freiburg. Der 31-jährige Mann aus Rumänien versteckt sein Gesicht hinter einem Aktenordner. Die Eltern müssen sich ab heute mit den Details der Horror-Geschichte um ihre kleine Tochter auseinandersetzen.
Es ist das Paradies, das sich viele Kinder im Sommer wünschen und ein idealer Ort für Familienausflüge. Ein Schwimmbad mit vielen Rutschen mitten im Europapark. Und ausgerechnet hier kommt es zu dem schrecklichen Vorfall.
„Es war so, dass hier ein Mädchen, ein sechsjähriges Kind, offensichtlich seine Eltern im Bad aus den Augen verloren und gesucht hat. Und ein nun ermittelter oder identifizierter Mann, bis dahin aber noch unbekannt, das Mädchen angesprochen hat und ihm angeboten habe, bei der Suche nach den Eltern zu helfen.“
Stattdessen soll der Mann aus Rumänien das Kind aus dem Schwimmbad gelockt und dann von dort aus in einen angrenzenden Wald gebracht haben. Dort habe er nicht nur selbst Drogen konsumiert, sondern soll auch versucht haben, das Mädchen dazu zu bringen – doch ohne Erfolg. Anschließend soll er sie in einem Maisfeld sexuell missbraucht haben und sie dann in ein Gebüsch geworfen und zurückgelassen haben. Alleine irrte das Mädchen herum, bis ein Zeuge sie rund 5 km entfernt vom Schwimmbad fand.
Immerhin war das Mädchen unverletzt.
„Es waren minimale oberflächliche Kratzer, die auch aus dem Wald, wo sich die Tat abgespielt haben soll, herrühren können. Aber gravierende äußerliche Verletzungen konnten wir nicht feststellen. Aber das Kind dürfte traumatisiert sein.“
Und auch die Eltern haben offenbar noch mit DEM zu kämpfen, was ihrer Tochter passiert ist.
Sie haben für die weiteren 6 Verhandlungstage einen Ausschluss der Öffentlichkeit beantragt.
Dem 31-Jährigen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu 4 Jahren.