Auch Tierkreislicht genannt

Wetterlexikon: Zodiakallicht

Wetterlexikon: Zodiakallicht
Das Zodiakallicht darf nicht mit Nordlichtern verwechselt werden. © picture alliance / Hinrich Bäsem, Hinrich Bäsemann, hin sv

Was ist Zodiakallicht?

Das Zodiakallicht, auch gern als Tierkreislicht bezeichnet, ist eine schwache Leuchterscheinung in Form einer Pyramide, die vor allem in den Tropen das ganze Jahr über vorkommt. In unseren Breitengraden kann das Zodiakallicht besonders im Frühjahr am Abend und im Herbst am Morgen nach dem Sonnenaufgang beziehungsweise dem -untergang beobachtet werden.

Partikel der atmosphärischen Materie spielen eine wichtige Rolle

Diese einmalige Erscheinung entsteht durch diverse Vorgänge wie Ausbreitung, Reflexion und Brechung des Sonnenlichtes. Hierbei spielen die Partikel der atmosphärischen Materie eine wichtige Rolle. Diese ist eine der Ebenen des Planetensystems um die Sonne. Es ist eine besonders dünne Schicht aus kosmischem Staub mit einer Korngröße von 1 bis 300 Mikrometern.

Zu erkennen ist das Zodiakallicht an seiner leicht gelblichen Färbung, welches sich vom Licht der Milchstraße absetzt. Sein Spektrum ähnelt dabei der Sonne. Auch eine zarte Grünfärbung ist möglich. Allerdings darf das Zodiakallicht nicht mit den Nordlichtern verwechselt werden, welche sich in den nördlichen Breitengraden am Himmel zeigen.