Wetterlexikon: Yalka

Was ist Yalka?

Was ist Yalka?
Der Yalka ist ein regionaler Wind im Norden Perus.

Yalka ist der Name eines regionalen Windsystems im nordwestlichen Südamerika. Es ist vor allem für die bis zu 5.000 Meter hohen Anden im Norden Perus relevant. Von den Gebirgspässen weht dort regelmäßig ein heftiger Fallwind herab, der zum Teil sogar Sturmstärke erreicht. Fallwinde wie der Yalka treten auf der windabgewandten Seite, das heißt der Leeseite von Gebirgen auf. Sie äußern sich in böigen, oft starken Luftströmungen mit Abwärtsbewegung.

Der Yalka ist ein warmer Fallwind

In der Nähe des Äquators erwärmt sich die Luft rascher und steigt aufgrund ihrer geringeren Dichte nach oben. Der Fallwind gleicht die dabei auftretenden Druckunterschiede wieder aus. Fallwinde sind entweder warm oder kalt. Der Yalka ist ein warmer Fallwind, denn die unten ankommende Luft ist wärmer als die dort bisher gelagerten Luftmassen. Ein warmer Fallwind europäischer Breitengrade ist der Föhn, der besonders im Alpenraum auftritt.