Wetterlexikon: Wetterkunde

Mittelmeer-Laubfrosch (Hyla meridionalis) auf einer Leiter
Wetterkunde ist die Lehre der physikalischen und chemischen Vorgänge in der Atmosphäre. © picture alliance / imageBROKER, Olivier Digoit

Was ist die Wetterkunde?

Die Wetterkunde oder auch Meteorologie beschäftigt sich mit physikalischen Vorgängen in der Erdatmosphäre. Neben der Atmosphärenphysik und der Wetterbeobachtung ist auch die Untersuchung chemischer Prozesse (Ozonbildung, Treibhausgase) in der Lufthülle und die Beobachtung atmosphärischer Himmelserscheinungen ein Aufgabengebiet der Wetterkunde.

Meteorologie: Wettervorhersage und die Klimatologie

Die Meteorologie wird zu den Geowissenschaften gezählt und ist auf Universitäten an den Instituten der Geophysik oder Physik zu finden. Die zu bearbeitenden und zu erforschenden Gebiete der Meteorologie sind die Wettervorhersage und die Klimatologie.

Die Wetterkunde bzw. Meteorologie ist im Grunde noch eine sehr junge Wissenschaft, vereint aber viele verschiedene Teildisziplinen. Zu den wissenschaftlichen Fachgebieten der Meteorologie gehören neben der Physik, Mathematik, Informatik, Chemie auch Geowissenschaften, Medizin und Biologie. Viele Gebiete überschneiden sich, die Wetterkunde ist aber auf jedes wissenschaftliche Teilgebiet angewiesen.