Diese Wissenschaft erforscht die Gesetzmäßigkeiten des Klimas

Wetterlexikon: Klimatologie

Wetterlexikon: Klimatologie
Mitarbeiter von MeteoSchweiz bringen eine Radiosonde mit verschiedenen Sensoren an einen mit Wasserstoff gefüllten Ballon zum Zweck atmosphärischer Messungen an. © picture alliance/KEYSTONE, GAETAN BALLY, ORO

Was ist die Klimatologie?

Die Klimatologie ist eine Wissenschaft, die sich mit dem Klima und seiner Gesetzmäßigkeit auseinandersetzt und aus den Bereichen der Meteorologie, Geographie, Geologie, Ozeanographie sowie Physik besteht. Der Fokus der Forschung liegt auf dem durchschnittlichen Zustand der Atmosphäre und der darin wirksamen Prozesse.

Mikroklima, Mesoklima und Makroklima

Die Erkenntnisse der Klimatologen ergeben sich aus dem Beobachten und Modellieren der Strahlung, der Temperatur, des Luftdruckes sowie des Niederschlages. Geographische Faktoren wie etwa der Längen- und Breitengrad, Oberflächengestalt, Höhenlage, Beschaffenheit des Bodens und der Vegetation kommen hinzu. Die Klimatologie arbeitet in drei unterschiedlichen Maßstäben: dem Mikroklima, dem Mesoklima und dem Makroklima.

Die Klimatologie selbst ist wiederum in vier Teildisziplinen aufgeteilt. So setzt sich beispielsweise die theoretische Klimatologie vor allem mit den physikalischen Vorgängen in der Atmosphäre auseinander, die regionale Klimatologie hat die Witterung und das Klima in den Tropen, der Westwindzone und dem Polargebiet im Fokus ihrer Forschung.