Die gas­förmige Hülle der Erdoberfläche

Wetterlexikon: Erdatmosphäre

Wetterlexikon: Erdatmosphäre
Als Erdatmosphäre wird die gasförmige Hülle der Erde bezeichnet. © picture-alliance/ dpa-infografik, dpa-infografik

Was ist die Erdatmosphäre?

Als Erdatmosphäre wird die gasförmige Hülle der Erde bezeichnet. Je nach Temperaturverlauf kann sie in mehrere Schichten eingeteilt werden. Darunter fallen Troposphäre, Stratosphäre, Mesosphäre, Thermosphäre und Exosphäre.

Die Erdatmosphäre ist in fünf Schichten untergliedert

Die Troposphäre reicht an den Polen bis zu sieben Kilometer in die Höhe und beim Äquator bis zu 17 Kilometer. Sie wird durch die Tropopause begrenzt. Die Stratosphäre beginnt ab der Tropopause und reicht 50 Kilometer in die Höhe, bis zur Grenze der Stratopause. Danach kommt die Mesosphäre von einer Höhe von 50 bis 80 Kilometer. Nach der Mesopause beginnt die Thermosphäre von 80 bis 800 Kilometer in die Höhe. Als Letztes bildet die Exosphäre die Außenschicht bis zu einer Höhe von 10.000 Kilometern.

Gerne werden die einzelnen Schichten als untere, mittlere und obere Atmosphäre bezeichnet. Ab einer Höhe von 90 Kilometern besteht die Erdatmosphäre gleichbleibend zu 78 Prozent aus Stickstoff, zu 21 Prozent aus Sauerstoff und zu 0,93 Prozent aus Argon und anderen Edelgasen.