Wetterlexikon: Wetterfühlig

DAS hilft wirklich gegen Wetterfühligkeit
DAS hilft wirklich gegen Wetterfühligkeit Müde, schlapp und schwindelig? 00:25

Was bedeutet es wetterfühlig zu sein?

Wer unter Meteorotropismus leidet, ist ein Meteoropath und umgangssprachlich wetterfühlig. Bestimmte Witterungseinflüsse wie Föhn, Gewitter, Hitzewellen oder Luftdruckschwankungen verursachen diesen Menschen ein körperliches Unbehagen, sie werden in ihrer Tagesform teils sehr geschwächt. Stimmung, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden sinken stark ab, der Leidende ist manchmal zu keiner Leistung mehr fähig.

Wetterfühligkeit ist nicht gleich Wetterempfindlichkeit

Obwohl man häufig Luftdruckschwankungen als Ursache ausmacht, hat die Wetterfühligkeit keine wissenschaftlich anerkannte medizinische Daseinsberechtigung und gilt somit nicht als Krankheit (eine Übersicht der besten Wetterstationen für zuhause finden Sie hier). Den Betroffenen wird lediglich eine erhöhte Sensibilität des vegetativen Nervensystems zugebilligt. Dieses steuert für den Menschen selbst unbeeinflussbare Vorgänge im Körper wie beispielsweise Hormone, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel.

Von dem Phänomen der Wetterfühligkeit zu unterschieden ist die Wetterempfindlichkeit. In diese Kategorie gehört zum Beispiel das Phänomen, dass alte Narben oder Verletzungen einen kommenden Wetterwechsel vorhersagen. Auch eine deutliche Verschlimmerung der Symptome bei bestehenden Krankheiten ist unter Wetterempfindlichkeit einzuordnen.