Das feuchte und das trockene Passatklima sind genau gegensätzlich

Wetterlexikon: Passatklima

Wetterlexikon: Passatklima
Die Sahara ist eine Passatwüste.

Was ist das Passatklima?

Der Begriff Passatklima bezeichnet ein Klima, welches durch das Vorherrschen der Passatströmung geprägt ist. Grundlegend werden hierbei zwei Varianten unterschieden, die genau gegensätzlich zueinander sind: das feuchte und das trockene Passatklima. Letzteres Klima herrscht vor allem im Inneren und auf den Westseiten der Kontinente in der sogenannten Passatzone. Dort gibt es die großen Passatwüsten, wie zum Beispiel die weit bekannte Sahara in Nordafrika. Ebenfalls sind die trockenen Passatwinde und große Temperaturschwankungen von heißen zu eiskalten Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ein typisches Merkmal der Klimazone.

In der feuchten Passatzone sind die Temperaturschwankungen deutlich geringer

Das feuchte Passatklima geht mit nicht sehr ergiebigen, aber relativ regelmäßig auftretenden Niederschlägen einher. Diese werden auch als Passatregen bezeichnet. Man findet das feuchte Passatklima im Küstenbereich auf der östlichen Seite der Inseln und Kontinente. Ein Beispiel sind die Tropen, in denen sich ein Winterregenmaximum ergibt, welches mit dem feuchten Passatklima zusammenhängt. In der feuchten Passatzone sind die Temperaturschwankungen deutlich geringer als in der trockenen.