Auf Meeresniveau bezogener Bodenluftdruckwert von 1.013,25 hPa

Wetterlexikon: Normaldruck

Wetterlexikon: Normaldruck
Eine lachende Sonne hat ein Autofahrer am 17.12.2010 in Köln auf seine verschneite Windschutzscheibe gemalt. Das Wintertief „Petra“ hat mit seinen starken Schneefällen zu zahlreichen Autobahnsperrungen und Verkehrsunfällen geführt. © picture alliance / dpa, Federico Gambarini, fg lre

Was ist ein Normaldruck?

Als Normaldruck wird der Luftdruck im mittleren Bereich bezeichnet, der bei 1.013,25 hPa liegt. Luftdruck ist dabei der Druck, welcher unter der Masse der Luft und der Wirkung der Erdanziehung ausgeübt wird. Der Normaldruck wird idealerweise von der Erdatmosphäre auf Meeresniveau ausgeübt. Durch Hochs oder Tiefs können erhebliche Luftdruckabweichungen von diesem Normaldruck erzeugt werden.

Im Sommer wird der Normaldruck nur selten überschritten

Die üblichen Schwankungen in diesem Bereich liegen zwischen 925 hPa in extrem starken Wintertiefs und bis zu 1.070 hPa bei starken Kältehochs. Gerade im Winter können diese extremen Kältehochs in Zentralasien angetroffen werden. In der bodennahen Schicht der Atmosphäre wirkt sich das spezifische Gewicht der oftmals unter -50 Grad kalten Luft besonders stark aus. In den Sommermonaten wird der Normaldruck nur selten überschritten. Die Höchstwerte liegen in der Regel bei 1.040 hPa. Auch ein Druckabfall ist im Sommer recht selten und liegt bei lediglich 980 hPa Abweichung.