Drei europäischen Wettersatelliten

Wetterlexikon: MetOp

Der von Astrium gebaute Wettersatellit Metop-B im Orbit (undatierte Aufnahme). Am Montag (17.09.2012) startete der Wettersatellit mit einer Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof in Baikonur, Kasachstan, erfolgreich ins All.
Der dritte Satellit MetOp-C startete am 7. November 2018. © picture alliance / dpa, Astrium

Was bedeutet MetOp?

MetOp ist eine Reihe von drei europäischen Wettersatelliten, die sich in erdnaher Umlaufbahn in etwa 820 m Höhe befinden bzw. befinden werden. Die Abkürzung MetOP steht für Meteorological Operational Satellite. Der erste der drei Satelliten, MetOp-A, startete seine auf 14 Jahre ausgelegte Mission am 19. Oktober 2006. MetOp-B trat verzögert am 17. September 2012 seine Reise an. Der dritte Satellit MetOp-C startete am 7. November 2018.

Operationelle Meteorologie und die Klimabeobachtung

Alle drei Satelliten wurden für das EUMETSAT Polar System, kurz EPS, entwickelt. Gebaut wurden sie vom europäischen Wettersatellitenbetreiber EUMETSAT. Auch die europäische Weltraumagentur ESA beteiligte sich am Bauvorgang. Aufgabe des EPS ist die operationelle Meteorologie und die Klimabeobachtung.

Die geringe Höhe der Satelliten lässt sie höher aufgelöste Bilder produzieren. Auch sind sie in der Lage, bessere Beobachtungen der Polar- und Nordatlantikregion durchzuführen. Des Weiteren können sie die Temperatur- und Feuchtigkeitsverteilung genauer als jeder andere Wettersatellit zuvor messen, was fünftägige anstatt dreitägige Wettervorhersagen zulässt.