Wetterlexikon: Wettersatellit

Wetterlexikon: Wettersatellit
Der von Astrium gebaute Wettersatellit Metop-B im Orbit (undatierte Aufnahme). © picture alliance / dpa, Astrium

Was ist ein Wettersatellit?

Der Wettersatellit ist ein Satellit, der meteorologische und andere geophysikalische Daten gewinnt, um die Aufgaben der Wetterdienste sowie der Weltorganisation für Meteorologie zu erfüllen. Dabei wird zwischen geostationären und polarumlaufenden Wettersatelliten unterschieden. Die Koordination dieser erfolgt im Rahmen des globalen Satellitensystems.

Durch Wettersatelliten können gefährliche Wetterereignisse überwacht und vorhergesagt werden

Der Vorteil der Satellitenbeobachtungen im Vergleich zu anderen meteorologischen Beobachtungssystemen ist die weltweite Erfassung, die lückenlos und flächendeckend ist. In der zeitlichen Hinsicht ist eine nahezu kontinuierliche Überwachung möglich. Mit dem einheitlichen Beobachtungssystem können meteorologische Parameter erfasst werden, beispielsweise die homogene Darstellung von großräumigen Strukturen wie Wirbelstürmen oder eine Wolkenklassifikation. Die Daten sind sehr schnell verfügbar.

Wettersatelliten ergänzen die konventionellen Beobachtungen. Die Gewinnung von einzelnen Parametern ist lediglich mit ihrer Hilfe möglich. Die erfassten Daten der Wettersatelliten spielen neben der Meteorologie ebenso für die Hydrologie und Ozeanographie sowie die Überwachung des Klimas und der Umwelt eine wichtige Rolle. Dadurch können gefährliche Wetterereignisse überwacht und vorhergesagt werden.