Kondensationsstreifen und sind die bekanntesten, künstlichen Wolken

Wetterlexikon: Kondensstreifen

Wetterlexikon: Kondensstreifen
Ein Flugzeug fliegt am Mond vorbei. Die von Flugzeug-Kondensstreifen ausgehende Erwärmung der Atmosphäre ist am stärksten in Winternächten. © dpa, A9999 Wolfgang Schneider

Was ist ein Kondensstreifen?

Kondensstreifen tragen auch den Namen Kondensationsstreifen und sind die bekanntesten, künstlichen Wolken. Ihre Existenz verdanken Sie der Verbrennung von Flugzeugkraftstoff. Durch die Kohlenwasserstoffverbindung tritt als Nebenprodukt Wasser auf. Aufgrund der blitzartigen Abkühlung des übersättigten Wasserdampfes kondensiert dieser sofort.

Die mit Wasserdampf angereicherten Abgase gefrieren in den eisigen Höhen sofort

Im Normalfall handelt es sich um eine Abkühlung der sehr heißen und mit Wasserdampf angereicherten Abgase. Die Tröpfchen gefrieren in den eisigen Höhen sofort zu Eiskristallen. Die Beständigkeit von einem Kondensstreifen hängt davon ab, wie der Wasserdampfgehalt und die Temperaturen im Entstehungsniveau sind. Ab Temperaturen von -40 Grad sind die beständigsten Kondensstreifen zu finden. Über den genannten Temperaturen verschwinden die Kondensstreifen schnell vom Himmel.

Frisch gebildete Kondensstreifen haben eine leuchtend weiße Farbe, die im Verlauf in leicht dunklere Töne abweicht. Durch die Winde kann sich der feine Kondensstreifen schnell ausbreiten. Werden viele Kondensstreifen verweht, können sie sich zu einer geschlossenen Wolkenschicht vereinen, die als Cirrostratus bezeichnet wird.