Schadensklassifikation für Starkwinderscheinungen wie Tornados und Downbursts

Wetterlexikon: Fujita Skala

Was ist die Fujita Skala?

Die Fujita-Skala dient der Schadenseinstufung von Tornados oder Fallböen und wurde 1971 von dem bekanntesten Tornadoforscher der USA, Dr. Ted Fujita, entwickelt. Die Stürme werden nach der Stärke ihrer produzierten Schäden klassifiziert, da die Windstärken in einem Tornado nur theoretisch festgelegt werden können.

In Deutschland werden Tornados nach der TORRO-Skala eingestuft

Die Fujita-Skala umfasst 12 Stufen. Die Stufen F6 bis F12 sind nur theoretische Werte, die bis jetzt noch nicht beobachtet wurden. Bisher wurde die höchste Geschwindigkeit eines Tornados mit 510 Kilometer pro Stunde gemessen, was der Klasse F5 auf der Fujita-Skala entspricht.

Da sich die europäischen Bauweisen von den amerikanischen unterscheiden, ist die Anwendung der Fujita-Skala in Europa nur bedingt möglich. In Deutschland werden Tornados deshalb nach der TORRO-Skala eingestuft. Unter dem Namen Enhanced Fujita Skala wurde 2007 in den USA eine Weiterentwicklung der Fujita-Skala eingeführt.