Die Sonne sendet enorme Mengen an Strahlung aus

Wetterlexikon: Einstrahlung

Wetterlexikon: Einstrahlung
Die Sonne scheint durch Lücken zwischen dunklen Gewitterwolken am 30.05.2016 über der Landschaft nahe Sieversdorf im Landkreis Oder-Spree (Brandenburg). © picture alliance / ZB, Patrick Pleul, ppl kde

Was ist eine Einstrahlung?

Unter Einstrahlung versteht man die kurzwellige Strahlung, die von der Sonne aus auf die Erde trifft. Ihr Gegenstück ist die Ausstrahlung, welche von der Erde ausgeht und langwellig ist. 

Die diffuse Strahlung fällt deutlich schwächer aus

Dadurch, dass die Wellen der Einstrahlung kurzwellig sind, ist die Einstrahlung zum Großteil für das menschliche Auge sichtbar. Nicht immer erreicht die komplette Strahlung, die sogenannte Direktstrahlung, den Erdboden, da sie teilweise durch die Wolken und die Atmosphäre absorbiert oder reflektiert wird. Sie wird dann diffuse Strahlung genannt und fällt deutlich schwächer aus.

Die Einstrahlung erfüllt in Form von gespeicherter Wärme vor allem die Aufgabe, viele physikalische Vorgänge in der Atmosphäre zu betreiben. Sie ist die Energiequelle für die Erd- und Lufterwärmung. An klaren Tagen im Sommer beträgt die Leistung der Einstrahlung über 1.000 Watt pro Quadratmeter, an Wintertagen mit Bewölkung unter 100 Watt. Das jährliche Mittel liegt in Deutschland bei 900 bis 1200 Kilowattstunden pro Quadratmeter.