Große Gewitter- und Schauergebiete

Wetterlexikon: Cloud Cluster

Rotierende Gewitterzelle über der Region Stuttgart.
Rotierende Gewitterzelle über der Region Stuttgart mit Blick vom Kappelberg in Richtung Fellbach. © imago/7aktuell, www.7aktuell.de/Simon Adomat, imago stock&people

Was sind Cloud Cluster?

Ausgedehnte, zusammenhängende Gewitter- sowie Schauergebiete werden von Meteorologen als Cloud Cluster bezeichnet. Sollten günstige Bedingungen vorliegen, können sich kleine Cloud Cluster und einzelne Wolkenzellen zu riesigen Wolkengebilden entwickeln. Schnell entstehen Gewitterherde, die eine horizontale Erstreckung von bis zu 1.000 Kilometern besitzen.

Cloud Cluster können bis zu eine Woche lang anhalten

Fast täglich sieht man Cloud Cluster in der innertropischen Konvergenzzone. Ihre Bedeutung liegt vor allem darin, dass sie für den Niederschlag verantwortlich sind. Gleichermaßen sind sie für den Energiehaushalt der Erdatmosphäre zuständig und können diese entscheidend beeinflussen.

Innerhalb der Cloud Cluster kann sehr viel Wärme in die obere tropische Atmosphäre transportiert werden. Diese liegt in bis zu 18 Kilometern Höhe. Dort angekommen wird die Wolkenbildung angestoßen. Auch in Deutschland sind Cloud Cluster keine Seltenheit. Durch das ständige Einströmen von neuer warmer Luft ist es möglich, dass Cloud Cluster bis zu eine Woche lang anhalten.