Vorsicht Glättegefahr!

Neues Ungemach durch Tief ODETTE: Sturm, Schnee und Schneeverwehungen

von Oliver Hantke und Martin Pscherer

Kaum liegt das Sturmtief NADIA hinter uns, droht schon wieder neues Ungemach. Tief ODETTE, Sturm Nummer 3, zieht im Laufe des Montags quer über Deutschland. Pünktlich zum Berufsverkehr am Montagmorgen kann es in Höhenlagen ab 300 Meter zu glatten Straßen kommen. Im Bergland drohen Schneeverwehungen!

Unsere Windkarten: So windig wird es heute

Wo wird es am Montagmorgen besonders schlimm?

Dazu unser Meteorologe Martin Pscherer: „Auch wenn der Schnee im Flachland meist wieder in Regen übergeht, kann es hier zumindest zeitweise zu glatten Straßen kommen. Im Bergland ist die Glättegefahr deutlich größer, hier wird es winterlich mit teils kräftigerem Schneefall.“

Es drohen damit vom Eifelumfeld bis in zentralen Landesteile im Bereich Hessen und südliches Niedersachsen sowie Sachsen-Anhalt und Thüringen kräftigere Schneefälle. Oberhalb von etwa 300 Metern sind teilweise erhebliche Verkehrsbehinderungen zu erwarten.

Dazu kommt auch wieder der Wind. Er legt vor allem in der Westhälfte deutlich zu und weht stark bis stürmisch, stärkere Böen sind vor allem in höheren Lagen möglich. „Hier muss dann auch teilweise mit Schneeverwehungen gerechnet werden“, so Pscherer weiter.

Zu den Tiefstwerten in der Nacht

Zum aktuellen Bodenfrostrisiko

Wo regnet oder schneit es gerade und gleich?

Prognose maximale Böen am Montag, 31.01.2022: Im Westen und Süden wird es am windigsten
Stürmisch geht es am Montag vor allem im Westen und Süden weiter.

Was macht das Sturm-und Schneewetter am Montag?

Tagsüber breiten sich Regen und Schnee weiter bis in den Süden aus. Während im Nordwesten und am Rhein bei Temperaturen bis 7 Grad im Flachland kaum Schnee mehr dabei sein wird, bilden sich im Rest weitere Schneeregen- Schnee und Graupelschauer.Unser Meteorologe Martin Pscherer schätzt die Lage so ein: „Im Bergland fällt durchweg Schnee und es bleibt bei winterlichen Straßenverhältnissen, im Flachland reicht es meist nur vorübergehend für eine dünne Schneedecke“. Der Wind weht in der Südwesthälfte stürmisch, hier muss häufiger mit Stürmböen gerechnet werden. Noch stärkere Böen sind vor allem in den höheren Lagen möglich. In Lagen oberhalb von 400 bis 600 Meter können so 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Betroffen sind zuerst Sauerland, Eifel und Harz, später auch der Thüringer Wald, Schwarzwald und Bayerischem Wald.

Prognose Schneebedeckung für Montag, 31.01.2022: Viel Schnee für die höheren Lagen
Die Schneebedeckung ist in den Höhenlagen am Montagabend sehr groß, im Flachland wird es nur teilweise weiß.

Video: Was bedeuten die unterschiedlichen Windstärken?

Unsere Wettertrends und Themenseiten

Sollten Sie Interesse an weiteren Wetter-, Klima- und Wissenschaftsthemen haben, sind Sie bei wetter.de bestens aufgehoben. Besonders ans Herz legenkönnen wir Ihnen auch den 7-Tage-Wettertrend mit der Wetterprognose für die kommende Woche. Dieser wird täglich aktualisiert. Falls Sie weiter in die Zukunft schauen möchten, ist der 42-Tage-Wettertrend eine Option. Dort schauen wir uns an, was auf uns in den kommenden Wochen zukommt. Vielleicht interessiert Sie eher wie sich das Klima in den vergangenen Monaten verhalten hat und wie die Prognose für das restliche Jahr aussieht. Dafür haben wir unseren Klimatrend für Deutschland.

Damit Sie auch unterwegs kein Wetter mehr verpassen, empfehlen wir unsere wetter.de-App für Apple- und Android-Geräte.

Wüstenstaat Deutschland - Die Doku im Online Stream auf RTL+

(oha)