Vorhersage spielt weiter mit
Wetter und Heizen - unsere Temperaturen im Energiespar-Check
Energiekrise und hohe Heizkosten sind und bleiben das Thema. Denn die richtig kalte Jahreszeit steht jetzt vor der Tür. Wir zeigen Ihnen hier, ob und wie viel uns das Wetter hilft, beim Heizen zu sparen.
Oben im Video: So kalt oder warm wird es in den nächsten 14 Tagen in Deutschland
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Wetter und Energie-Check Deutschland

Das Wetter hat es im November bisher sehr gut mit uns gemeint. Denn bis zum jetzigen Stand (09.11.) haben wir im Vergleich rund 22 Prozent Energie sparen können – basierend auf Wetter und Durchschnittstemperaturen. Und der November bleibt weiter auf der milden Seite. In den nächsten 7 Tagen kommen wir dadurch auf ein Potenzial der Energie-Ersparnis von 17 Prozent.
Lese-Tipp: Gas und Heizkosten sparen: Was nutzen 20 statt 22 Grad wirklich?
Monatlicher Gasverbrauch und Außentemperatur

Die Grafik zeigt sehr gut die Abhängigkeit des Gasverbrauchs von Privathaushalten und Gewerbekunden von der Außentemperatur: Im Rekordmonat Oktober 2022 war der Gasverbrauch deutlich niedriger gegenüber dem Vorjahr. Über 40 Prozent an Gas konnten eingespart werden.
Die Veränderung des Gasverbrauchs im Vergleich zum Durchschnittsverbrauch in den Jahren 2018-2021 beträgt pro Monat:
- Januar 2022: - 2,4 %,
- Februar 2022: - 9,2 %,
- März 2022: - 11,3 %
- April 2022: + 14,8 %,
- Mai 2022: - 35,6 %,
- Juni 2022: - 3,9 %,
- Juli 2022: - 13,5 %,
- August 2022: - 23,7 %,
- September 2022: -9,6%,
- Oktober 2022: -42,4%.
Verlauf der Speicherfüllstände in Prozent

Damit die Speicher im Winter 2022/2023 ausreichend gefüllt sind, hat der Bundestag ein Gesetz beschlossen. Demnach müssen die Gasspeicher zum 1. Oktober 2022 zu 85 Prozent und zum 1. November 2022 zu 95 Prozent befüllt sein. Zum 1. Februar 2023 gilt dann wieder eine Mindestfüllmenge von 40 Prozent.
Die Werte sind im November bisher voll erreicht worden. Meist liegt die Befüllung bei über 99 Prozent.
Wetter könnte auch im Dezember helfen

Nicht nur der Oktober, sondern auch der viel zu mild startende November haben uns von der Durchschnittstemperatur schon viel geholfen. Und auch der Dezember wird derzeit viel zu mild berechnet. Das ist weiter gut für die Einsparung von Gas, auch wenn es kurz mal richtig kalt werden will und kann.
Wenn es denn so kommen würde und die Durchschnittstemperatur auch im Dezember über 2 Grad über dem Mittel liegt, dann könnten wir bis zum Jahresende eine Menge sparen und die Gasspeicher gut gefüllt halten.
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(oha)



