Prognose für das Ende des Sommers
Bieder oder extrem? Dieses Wetter verspricht der August
Es sieht nach einem durchschnittlichen Sommer aus: nicht zu warm und nicht zu kalt. Gut, bei den Regensummen könnten wir etwas zulegen, aber dafür sorgt ja das aktuelle Regenwetter. Wir schauen auf die Details für den letzten Sommermonat.
Temperaturen: Große Hitze vorbei?

Geht es nach dem europäischen Wettermodell (EZMWF), dem die Daten der wetter.de zugrunde liegen, sieht es nach einem mittelmäßig-temperierten August aus. Demnach lägen wir etwa 1,1 Grad über dem langjährigen Mittel (1991 bis 2020). Die größte Hitze scheint damit vorbei. Verbreitet 30 Grad in Deutschland also eher unwahrscheinlich. Mitte August ist ein Anstieg der durchschnittlichen Temperaturen auf 24 Grad zu sehen. In einigen Regionen könnte es also wieder richtig heiß werden. Die Top-Kandidaten dafür sind wohl wieder der warme Südwesten und der Osten.
Ähnlich sieht es das amerikanische Langfristmodell CFS der amerikanischen Wetterbehörde (NOAA). Laut den Wetterexperten liegen die Temperaturen bei mittleren Werten ohne große Ausschläge nach oben oder unten.
Niederschlag: Keine größeren Extreme
Eher unaufgeregt sieht die NOAA auch die Niederschläge des letzten Sommermonats. Wenn, dann gebe es laut den Amerikanern eher in ein paar Regionen im Nordwesten und Mitte Deutschlands ein leichtes Plus. Üblicherweise fallen im August um die 75 bis 80 Liter Regen und die kommen offenbar laut Prognose auch wieder zusammen. Es ist weiterhin jeder Tropfen willkommen, denn im Unterboden ab einer Tiefe von 1,8 Metern herrscht weiterhin Trockenheit. Im Oberboden sieht es zwar besser aus, was nicht heißt, dass der Regen nicht mehr notwendig ist.
Das europäische Wettermodell hat in seiner Vorhersage ein Plus ausgemacht, das wir im August erreichen. Gerade ab Mitte des Monats fallen über mehrere Tage gestreckt durchschnittlich 60 Liter. Wenn es so käme, sind die größten Sorgen erstmal gebannt. Zumal auch schon am Monatsanfang ein paar Liter fallen.
Fazit: Sommermonat ohne Auffälligkeiten

Fassen wir zusammen. Es geht mit den Werten, die wir auch zuletzt erlebt haben, möglicherweise auch im August weiter. Größere Extreme wie eine andauernde Hitzewelle oder einen verregneten Sommermonat sehen die Wettercomputer nicht. Ganz auszuschließen, bleibt es bei den experimentellen Langfristprognosen natürlich nicht. Heiße Tage und Unwetter sind also weiterhin möglich.
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Vorsicht bei der Langfrist
Langfristberechnungen sind mit entsprechender Vorsicht zu genießen. Denn mit den Computertrends über fünf bis bis zehn Tage im Voraus oder gar mit Blick auf ganze Monate oder Jahreszeiten hinaus, verlassen wir die klassischen Wetterprognosen und wechseln in den experimentellen Bereich. Das sind eigentlich eher Hilfsmittel, die zum Beispiel der Energiewirtschaft dienen können.
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(kfb)