Von Staubwirbel bis Tornado

Wetterlexikon: Trombe

Was ist eine Trombe?

Eine Trombe (frz. Trompete) ist ein eng begrenzter, sehr heftiger Windwirbel, welcher sich um die eigene vertikale Achse dreht. Es gibt Tromben in unterschiedlichen Größenordnungen. Sand- und Staubwirbel werden zu den Kleintromben gezählt. Diese Kleintromben können als ortsansässige Erscheinungen von kurzer Dauer bezeichnet werden. Dabei sind sie nicht sonderlich groß. Großtromben hingegen kommen sowohl in den Tropen als auch den subtropischen Breiten vor.

Tromben nehmen Staub, Sand und Wasser mit auf

Über vegetationsarmen Trockengebieten wie über Wasserflächen ist ihre Intensität eher mäßig. In den höheren Breiten erreicht eine Trombe eine stärkere Intensität als es in den Tropen möglich wäre. Das liegt an der Höhenkaltluft, die in die Zirkulation mit einbezogen wird. Diesen Vorgang sieht man vor allem bei den Tornados über den großen Ebenen des amerikanischen mittleren Westens. Typisch für Tromben ist neben ihrem trichter- oder röhrenförmigen Erscheinungsbild, dass sie nach dem Aufkommen auf dem Erdboden Staub, Sand und Wasser aufnehmen.