Ein Teilgebiet der Meteorologie

Wetterlexikon: Synoptik

Wetterlexikon: Synoptik
Das Ziel der Synoptik ist die Wettervorhersage. © picture alliance / ZB, Bernd Wüstneck, bwu jai

Was ist die Synoptik?

Die Synoptik (griech. syn: zusammen, opsis: das Sehen) stellt ein Teilgebiet der Meteorologie dar. Grundgedanke der synoptischen Meteorologie ist die Zusammenstellung aller verfügbaren Daten, die die räumliche Verteilung meteorologisch relevanter Strukturen und ihre zeitliche Veränderungen erfassen und sie in einer allgemein verwendbaren Form, beispielsweise als Wetterkarte, darstellen.

Die Isobaren- und Luftmassensynoptik zählen zu den ältesten Teilbereichen

Die zugrundeliegenden Beobachtungen sind weltweit einheitlich bezüglich der Verfahren, der Messzeiten und der gemessenen Parameter. Bestimmt werden unter anderem Luftdruck, Temperatur, Windrichtung und -geschwindigkeit, Wolkenart, Sichtweite, Niederschlagsmenge und -art.

Die synoptische Meteorologie umfasst verschiedene Teilbereiche. Zu den ältesten zählen die Isobaren- und Luftmassensynoptik. Mit der Aufdeckung der Zusammenhänge zwischen dem Bodenwetter und den physikalischen Vorgängen in der untersten Schicht der Erdatmosphäre (Troposphäre) sowie der Entwicklung leistungsfähiger Rechner wächst die Bedeutung der aerologischen und theoretischen Synoptik.