Die Wassertropfen Sprühregen sind kleiner sind als die des normalen Regens

Wetterlexikon: Sprühregen

Wetterlexikon: Sprühregen
Ein Spaziergänger läuft bei Sprühregen am Strand des Seebades Heringsdorf auf der Insel Usedom. © dpa, Z5038 Stefan Sauer

Was ist Sprühregen?

Sprühregen ist durch eine besonders kleine Tropfenform von höchstens 0,5 Millimetern gekennzeichnet. Er trägt auch die Namen Nieselregen oder Schnürlregen. Der Niederschlag weist eine besonders feine Struktur auf, kann jedoch wie klassischer Regen zu einer Beeinträchtigung der Sicht führen. Sprühregen fällt für gewöhnlich aus niederen Schichtwolken, Stratus genannt.

Es gibt leichten, mäßigen und starken Sprühregen

Regen kann in verschiedenen Formen auftreten, wie dem Sprühregen, dem Regenschauer oder dem unterkühlten Regen. Dabei kommt Sprühregen vor allem in den Subtropen, in den Tropen und in den gemäßigten Breiten vor.

Man unterscheidet zwischen leichtem, mäßigem und starkem Sprühregen. Liegt die Niederschlagsintensität bei unter 0,2 Millimetern pro Stunde, dann handelt es sich um leichten Nieselregen. Werte zwischen 0,2 und 0,5 Millimetern deuten auf einen mäßigen Sprühregen hin. Stärkere Intensitäten werden als starker Sprühregen bezeichnet.