Die höchste mögliche Dichte liegt bei 917 kg/m³

Wetterlexikon: Schneedichte

Wetterlexikon: Schneedichte
27.11.2010: Blick auf das Brockenplateau mit Wetterwarte im Hintergrund. © dpa, Carsten Hoffmann

Was ist die Schneedichte?

Die Schneedichte beschreibt den Wassergehalt einer Schneeschicht pro Raumeinheit. Die Schneeschicht muss dazu ungestört, darf also nicht durch äußere Einwirkungen beeinträchtigt sein. Als solche werden z. B. das Betreten oder Befahren der Schneeschicht wie auch ihr Verändern durch künstliche Wärmequellen angesehen. Die Schneedichte wird üblicherweise mit g/cm³ angegeben.

Die Schneedichte hängt von der Schneeart ab

Um die Schneedichte zu erhalten, werden bestimmte Mengen aus der Schneedecke ausgestochen. Diese Mengen werden anschließend gewogen. Ebenso erfolgt eine Messung der Schneedeckenhöhe. Beide Werte ermöglichen es, dass neben der Schneedichte auch die Wassermenge der Schneedecke in Millimetern bestimmt wird.

Die Schneedichte hängt von der Schneeart ab. Neuschnee verfügt über eine Schneedichte von 50 bis 150 kg/m³. Körniger Schnee wiegt 150 bis 450 kg/m³. Gletscherschnee bzw. -eis ist mit 700 bis 900 km/m³ der schwerste Schnee. Porenfreies Eis besitzt mit 917 kg/m³ die höchste mögliche Dichte. Im flüssigen Zustand wiegt Wasser 1.000 kg/m³.