Auf längere Sicht können die Giftstoffe im Rauch Krebs erregen

Wetterlexikon: Rauch

Was ist Rauch?

Rauch ist ein Aerosol, das durch kleine, sehr leichte Partikel gebildet wird, die bei der unvollständigen Verbrennung eines Brennstoffes entstehen und sich in der Luft ausbreiten. Er ist ein in der Regel unerwünschter Nebeneffekt von beispielsweise Bränden, Lagerfeuern und Verbrennungsmotoren, die mit Kraftstoffen wie Benzin oder Diesel arbeiten.

Die Giftstoffe in Rauch sind gesundheitsschädigend, wenn nicht sogar tödlich

Die im Rauch enthaltenen verschiedenen Giftstoffe, zu denen unter anderem das Kohlenmonoxid zählt, aber auch feinste Partikel, die sich in den Atemwegen absetzen, sind Ursache für die gesundheitlich schädigende bzw. tödliche Wirkung des Rauches. Auf längere Sicht können diese Stoffe Krebs erzeugen.

Der dichte, dunkle Rauch, der bei einer unkontrollierten Verbrennung entsteht, wird umgangssprachlich auch als Qualm bezeichnet. Dessen Ableitung durch Schornsteine oder einen Auspuff schützt den Menschen vor der gesundheitsschädlichen Exposition. Bei der kontrollierten Verbrennung in industriellen Anlagen wird der Rauch zudem häufig gereinigt, bevor er als Kohlendioxid-Kohlenmonoxid-Wasserdampf-Gemisch in die Umwelt abgegeben wird.