Entwicklungserscheinungen in der Natur während des Jahres

Wetterlexikon: Phänologie

Apfelbaum, Kultur-Apfel (Malus domestica), Bluete und Bluetenknospen, Schweiz | apple tree (Malus domestica), blossom and flower buds, Switzerland | Verwendung weltweit
Die Blüten an einem Apfelbaum kündigen den Vollfrühling an. © picture alliance / blickwinkel/P, P. Frischknecht

Was ist Phänologie?

Der Begriff „Phänologie“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Lehre von den Erscheinungen“. Allgemein ist damit das Wachstum und die Entwicklungen aller pflanzlichen und tierischen Lebewesen über die Zeit gemeint. Hierbei wird die Phänologie in Perioden (bestimmte Zeitabschnitte) aufgeteilt.

Witterungs- und Klimaverhältnisse spielen bei der Phänologie eine wichtige Rolle

Die Phänologie untersucht die Entwicklung der Pflanzen und Tiere über das ganze Jahr hinweg. Die Eintrittszeiten von auffälligen Erscheinungen werden direkt notiert. Bei Pflanzen fallen Daten für Blattentfaltung, Blüten oder Fruchtreife unter diese auffälligen Erscheinungen. Hingegen spricht man bei den Tieren bei periodische Wanderungen oder bestimmten Verhaltensweisen, wie der Brunft, von interessanten Erscheinungen.

Die Phänologie untersucht auch die Zusammenhänge der biologischen Rhythmen mit Umwelteinflüssen. Gerade Witterungs- und Klimaverhältnisse spielen bei der Phänologie eine wichtige Rolle, da sie das gesamte Verhalten von Pflanzen und Tieren beeinflussen können. Zur Phänologie zählen auch die zehn phänologischen Jahreszeiten.