Der Punkt, in dem andere Planeten oder der Mond auf ihrer Umlaufbahn der Erde am nächsten sind

Wetterlexikon: Perigäum

Supermond in Sydney
In Australien ist der Supermond aufgegangen. © deutsche presse agentur

Was ist ein Perigäum?

Als Perigäum wird der Punkt bezeichnet, in dem andere Planeten oder der Mond auf ihrer Umlaufbahn der Erde am nächsten sind. Das gilt für den Mond, der sich um die Erde dreht, wie auch für die anderen Planeten, die sich in eigenen Umlaufbahnen um die Sonne bewegen. Das Gegenstück zum Perigäum ist das Apogäum. Dabei handelt es sich um den fernsten Punkt eines Mondes, Himmelskörpers oder künstlichen Satelliten zur Erde.

Zwischen dem 2. und 4. Januar wird das Perigäum von der Erde zur Sonne erreicht

Wenn sich der Mond im Perigäum zur Erde befindet, sind die Gezeiten stark ausgeprägt. Auf der Mondzugewandten Seite steigt der Meeresspiegel außergewöhnlich stark an, auf der abgewandten Seite ist die Ebbe verstärkt. Befinden sich Sonne, Mond und Erde in einer Linie, dann kann es zu den bekannten Springfluten kommen. Das Perigäum von der Erde zur Sonne wird zwischen dem 2. und 4. Januar erreicht. In der Regel liegt die Entfernung dann bei etwa 147,1 Millionen Kilometern.