Stürmischer Südwestwind in den argentinischen Pampas

Wetterlexikon: Pampero

South America, Argentina, Patagonia, Santa Cruz, Cueva de los Manos, clouds in the Pampa | Verwendung weltweit
Namensgeber des Pamperos ist sein Entstehungsgebiet die Pampa. © picture alliance / Prisma, Heeb Christian

Was ist der Pampero?

Der Pampero ist ein heftiger Wind in der Pampas-Region im südamerikanischen Argentinien. Es handelt sich um einen lebhaften bis stürmischen Wind aus dem Süden oder Südwesten. Normalerweise tritt der Pampero als kalter Wind oder Sturm auf der Rückseite der südhemisphärischen Mittelbreitentiefe auf. In Europa würde man in diesem Fall von einer Nordwestwetterlage sprechen. Nordamerika trägt ein solcher Wind den Namen „Northers“.

Im Sommer der Pampero eher ruhig

Allgemein ist der Pampero sehr trocken und kalt, weshalb die Region typisch dem Wetter angepasst ist. Es kommt zu heftigen Niederschlägen und Temperaturabfällen. Der Pampero ist von Oktober bis Januar am heftigsten, im Sommer ist er eher ruhig. Alleine ein laues Lüftchen weht in den Sommermonaten, welche aber nicht zum Pampero gezählt werden können. Der Pampero ist nach der Region benannt, in der er auftritt.