Im Frühjahr ist Nachtfrost bei Wein- und Gartenbau gefürchtet

Wetterlexikon: Nachtfrost

Wetterlexikon: Nachtfrost
Wie mit einem Zuckerguss überzogen sind am 14.11.2013 kleine Eiskristalle auf Blumen und Gräsern zu sehen, die an einem Feldrand im Landkreis Oder-Spree nahe Sieversdorf (Brandenburg) stehen. © picture alliance / dpa, Patrick Pleul, ppl pzi

Was ist Nachtfrost?

Sinken die Temperaturen in der Nacht unter den Gefrierpunkt, so spricht man von Nachtfrost. Dieser tritt vor allem in den Winter- und Frühlingsmonaten auf, wenn die Luft, die sich zwei Meter über den Boden befindet, meist ausreichend kühl ist.

Diese Kälterückfälle können zu schweren Schäden in der Vegetation führen

Nachtfrost ist sehr problematisch, denn er führt dazu, dass es zu Einbußen in der Landwirtschaft kommt. Die jungen Pflanzen, die im Frühling aus der Erde kommen, vertragen den plötzlichen Nachtfrost nicht sehr gut. Sie erfrieren beziehungsweise zerstören die kleinen Eiskristalle, die sich bei Nachtfrost bilden, die Pflanzenfasern.

Nachtfrost kann auch in wärmeren Gebieten auftreten, in denen es am Tag warm ist, die Temperaturen in der Nacht jedoch stark abfallen. Erkennbar ist ein nächtlicher Frost daran, dass am nächsten Morgen eine ganz leichte Eisschicht auf den Pflanzen und dem Boden liegt.