Grenzschicht in der Erdatmosphäre

Wetterlexikon: Mesopause

Was ist eine Mesopause?

Die Erdatmosphäre ist die gasförmige Hülle der Erde. Die unterste der fünf Hauptschichten ist die Troposphäre. Hier spielt sich das gesamte Wettergeschehen ab.
Die Erdatmosphäre ist die gasförmige Hülle der Erde.

Die Mesopause oder auch Mesosphäre ist eine Grenzschicht in der Erdatmosphäre, die zwischen der Mesosphäre und der Ionosphäre liegt. Sie liegt im Sommer ungefähr in einer Höhe von 80 bis 85 km und im Winter ungefähr in einer Höhe von etwa 100 km über der Erdoberfläche.

In der Mesopause ist nur sehr wenig Sauerstoff und fast kein Ozon mehr

Nach der gängigen Definition der NASA liegt der Beginn des Weltalls ungefähr in einer Höhe von 80 km, womit die Mesopause auch als die Grenze zum Weltall angesehen werden kann.

In der Mesopause ist nur sehr wenig Sauerstoff und fast kein Ozon mehr vorhanden. In der Mesopause herrscht ungefähr eine Temperatur von -90 Grad Celsius. In der Thermosephäre steigt die Temperatur wieder auf bis zu 2000 Grad Celsius an, je nach Sonneneinstrahlung. Da die UV-Strahlen aufgrund der fehlenden Absorption durch Ozon in dieser Höhe sehr stark sind, würde ein Mensch in dieser Schicht schnell starke Verbrennungen erleiden.