Der Einfluss einer größeren Festlandmasse auf das Klima

Wetterlexikon: Kontinentalität

Wetterlexikon: Kontinentalität
Das kontinentale Klima ist in trockener Ausprägung vor allem in den meisten Wüsten, Halbwüsten und Steppengebieten vorzufinden. © dpa, Jerome Delay, JD WS**LON** AT**LON** wal hpl

Was ist Kontinentalität?

Kontinentalität besitzt jenes Klima, welches stark durch Landmassen geprägt ist. Es ist auch als kontinentales Klima bekannt. Sein Gegenteil ist das maritime Klima, welches vom Meer beeinflusst wird. Das kontinentale Klima ist in trockener Ausprägung vor allem in den meisten Wüsten, Halbwüsten und Steppengebieten vorzufinden. Typisch sind die starken Temperaturschwankungen, die zwischen Sommer und Winter sowie Tag und Nacht auftreten. Die Kontinentalität steigt an, je weiter das Land von Ozeanen und Meeren entfernt liegt. Durch größere Seen und Ströme kann sie allerdings abgemildert werden.

Thermische und hygrische Kontinentalität

Die Kontinentalität wird in thermische und hygrische Kontinentalität eingeteilt. Bei der thermischen Kontinentalität treten große Temperaturschwankungen auf. Heiße Sommer und kalte Winter zählen zu ihren Besonderheiten. Bei der hygrischen Kontinentalität nimmt der Niederschlag ab, je weiter er ins Landesinnere zieht. Meistens erreicht der Niederschlag sein Maximum im Sommer.