Konvektions-Index oder auch Gewitter-Index

Wetterlexikon: K-Index

Wetterlexikon: K-Index
Grelle Blitze erhellen die stockdunkle Nacht am Mittwoch (24.08.2011) über einem Feld mit Windkraftanlagen unweit dem brandenburgischen Jacobsdorf (Oder-Spree). © dpa, Patrick Pleul

Was ist ein K-Index?

K-Index steht in der Meteorologie für Konvektions-Index und wird umgangssprachlich auch als Gewitter-Index bezeichnet, denn er ist ein Wert für die Wahrscheinlichkeit von Schauern und Gewittern. Konvektion ist eine vertikale Luftströmung, die, oft in Zusammenhang mit Kaltfronten, durch Erwärmung bodennaher Luftschichten durch Sonneneinstrahlung entsteht. Die weniger dichte Warmluft steigt nach oben, während die dichte, schwerere Kaltluft absinkt.

Ab einem K-Index über 40 sind schwere Gewitter möglich

Die Berechnung des K-Index erfolgt mit Hilfe von Temperaturmessungen und sogenannten Taupunkttemperaturen, bei denen sich Wasserdampf als Tau oder Nebel aus der Luft absetzt. Die Temperaturen werden dabei auf verschiedene Luftdruckniveaus bezogen und erlauben Aussagen über die Stabilität der Schichtungen in der unteren und mittleren Atmosphäre.

Der K-Index wird wie folgt interpretiert:

- unter 15: keine Schauer zu erwarten
- unter 20: keine Gewitter zu erwarten
- 21-25: Niederschlagswahrscheinlichkeit 20 bis 40 %
- 26-35: Niederschlagswahrscheinlichkeit 40 bis 60 %
- 36-40: Schauer und Gewitter wahrscheinlich
- über 40: schwere Gewitter möglich