Verbindungslinie zwischen Orten mit gleicher Temperatur

Wetterlexikon: Isotherme

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Isotherme sind Verbindungslinien zwischen Orten mit gleicher Temperatur. © imago/allOver-MEV, imago stock&people

Was sind Isotherme?

Als Isotherme werden Linien auf Wetterkarten genannt, die Strömungen gleicher Temperatur darstellen. Die Isotherme, die zu den Isolinien gehören, werden für die Darstellung von Daten in naturwissenschaftlichen Diagrammen verwendet.

Der Temperaturgradient ist ein wichtigen Faktor für die Wetterprognose

In der Meteorologie fungieren sie zur Erstellung von Wetterkarten. Die Isotherme kennzeichnen geographische Gebiete, in denen die gleichen Temperaturen herrschen. Anhand der individuellen Abstände der Linien lassen sich Anstiege und Gefälle des Klimas ermessen. Daraus ergibt sich der sogenannte Temperaturgradient, also das Temperaturgefälle in einer bestimmten Region. Dieser stellt einen wichtigen Faktor für die Prognose des künftigen Wetters dar, denn so können Windentwicklungen und Entwicklungen von Druckgebieten errechnet werden.

In der Regel werden sämtliche Isotherme während eines Jahres dokumentiert und ausgewertet. Auf dieser Grundlage wird die jährlichen Durchschnittstemperatur ermittelt. Wichtige Monate für die Erhebung sind die Isotherme von Januar und Juli.