Der Wasserhaushalt unserer Erde

Wetterlexikon: Hydrosphäre

Wetterlexikon: Hydrosphäre
Der Wasserhaushalt unserer Erde wird als Hydrosphäre bezeichnet. © picture alliance, CHROMORANGE / Norbert J. Suelzne

Was ist die Hydrosphäre?

Der Begriff Hydrosphäre leitet sich von den altgriechischen Wörtern hydor für Wasser und sphära für Kugel ab und bezeichnet den kompletten Wasserhaushalt der Erde. Zur Hydrosphäre zählen Meere, Flüsse, Seen, Grund- und Bodenwasser sowie der Wasserdampf der Atmosphäre.

Die Hydrosphäre hat einen wichtigen Einfluss auf das Klima

Das gesamte Wasser der Hydrosphäre bildet einen Kreislauf. Durch die Sonnenwärme verdunstet es und steigt in die Atmosphäre. In großer Höhe kühlt der Wasserdampf ab, verflüssigt sich und fällt als Niederschlag zu Boden. Ein Teil landet in Flüssen, Seen und Ozeanen, ein anderer versickert im Boden.

Die Hydrosphäre übt einen wichtigen Einfluss auf das Klima aus. Das Wasser der Meere und Seen speichert Wärme, verteilt sie über den gesamten Globus und sorgt für regionale Temperaturunterschiede. Beispielsweise ist der Golfstrom für das angenehme Klima in Europa verantwortlich. Wolken sorgen entweder für Wärme oder für Abkühlung, indem sie das Sonnenlicht reflektieren oder zurückhalten. Ihr Wassergehalt bestimmt die Niederschlagsmenge.