Wetterlexikon: GMS

New satellite Researchers test the geostationary satellite Cheollian 2A at the Korea Aerospace Research Institute in Daejeon, 164 km south of Seoul, on Aug. 30, 2018, in this photo provided by the institute. The new meteorological satellite, which ha
Satellitenforscher testen den geostationären Satelliten Cheollian 2A am 30. August 2018 im Korea Aerospace Research Institute in Daejeon © picture alliance / YONHAPNEWS AG, Yonhap

Was bedeutet GMS?

Der aus dem Englischen übernommene Begriff GMS (Geostationary Meteorological Satellite) bezeichnet die frühere Serie von fünf japanischen geostationären Wettersatelliten, die über dem Westpazifik, Ostasien und Australien positioniert sind. Alle GSM-Modelle wurden auf den Namen Himawari (Sonnenblume) getauft.

GMS unterstützen die Vorhersage tropischer Wirbelstürme

Der erste GMS-Satellit wurde 1977 mit Unterstützung vom US-amerikanischen John-F.-Kennedy-Weltraumzentrum in die Umlaufbahn geschossen. Weitere GMS-Satelliten wurden vom japanischen Weltraumbahnhof in Minamitane auf der Insel Tanegashima in den Jahren zwischen 1981 und 1995 gestartet. Ihre Nachfolger stellen die MTSAT (Multifunctional Transport Satellites) dar. Sie sind seit 2005 im Einsatz und werden von der japanischen meteorologischen Behörde beaufsichtigt.

Die Aufgabe der GMS-Satelliten ist die umfassende Datenerhebung zur Windstärke und -richtung sowie zur Wolkenverteilung. Die gesammelten Informationen erlauben die Evaluierung der täglichen Wetteraufzeichnungen, aus denen Voraussagen z. B. zur Bedrohung durch Taifune und Orkane gemacht werden können. Eine große Bedeutung wird in diesem Zusammenhang dem VISSR Radiometer (Visible and Infrared Spin Scan Radiometer) beigemessen.