In einer Umlaufbahn 35.786 km über dem Äquator

Wetterlexikon: Geostationärer Satellit

Was ist ein geostationärer Satellit?

Geostationärer Orbitsatellit über der Erde, 3D-Darstellung | Verwendung weltweit, Keine Weitergabe an Wiederverkäufer.
Geostationärer Orbitsatellit über der Erde, 3D-Darstellung

Geostationäre Satelliten sind künstliche Himmelskörper, die sich in einer Umlaufbahn über dem Äquator befinden und deren Geschwindigkeit der Rotationsgeschwindigkeit der Erde angepasst ist. Um dies zu erreichen, müssen sie in exakt 35.786 Kilometern Höhe fliegen und eine Geschwindigkeit von 11.070 km/h einhalten. Aus dieser Höhe sind zwei Fünftel der Erdoberfläche sichtbar, sodass sich theoretisch mit nur drei Satelliten die ganze Erde erfassen ließe.

Aus den Einzelbildern werden Satellitenfilme erstellt

Wettersatelliten bewegen sich in geostationären Umlaufbahnen, damit sie bei Fotoaufnahmen stets denselben Bildausschnitt erfassen. Aus den Einzelbildern werden Satellitenfilme erstellt. Die Satelliten registrieren zudem physikalische und chemische Veränderungen in der Erdatmosphäre und sind damit ein wichtiges Hilfsmittel bei der Wettervorhersage und der Erforschung des Klimas.

Speziell für Gebiete, in denen Wetterdaten nicht oder nur mit hohem Aufwand zu erheben sind, etwa über dem Meer oder in den Polregionen, sind Wettersatelliten ein unverzichtbares Instrument. Die Satellitenmeteorologie hat sich zu einem eigenen Teilgebiet der Meteorologie entwickelt.